Gegen Stellenabbau in Mecklenburg-Vorpommern

Mit einer spontanen Mahnwache haben Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung am 2. November vor dem Tagungshotel der Madsack-Führungskräfte in Göhren-Lebbin bei Waren/Müritz gegen den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern protestiert.


Der Madsack-Konzern ist wesentlicher Gesellschafter der Lübecker Nachrichten und ihrer 100prozentigen Tochter, der Ostsee-Zeitung. Anlass der Proteste waren bekannt gewordene Pläne, Teile der Verwaltung entgegen vorheriger Zusagen nach Leipzig zu verlagern und Mitarbeitern in Rostock zu kündigen.
Wegen der befürchteten Entlassungen hat ver.di nun die unterbrochenen Verhandlungen zu einem Sozialtarifvertrag wieder aufgenommen. Verlagerungen und Stellenstreichungen sind bei Madsack auch in Hannover sowohl im Anzeigenbereich als auch in den Redaktionen von Neue Presse und Hannoversche Allgemeine Zeitung anvisiert, vermeldete der Branchendienst Kontaker.

wen

nach oben

weiterlesen

Unsere Stärken auf allen Wegen ausspielen

Seit dem 1. Februar steht mit Katja Wildermuth erstmals eine Frau an der Spitze des Bayerischen Rundfunks (BR). Die neue Intendantin war zuvor Programmdirektorin beim Mitteldeutschen Rundfunk und blickt auf eine langjährige Fernsehkarriere beim MDR und NDR zurück. Die nun vierte amtierende Intendantin einer ARD-Anstalt beantwortete M Online kurz nach ihrem Amtsantritt Fragen zu Positionen, eigenen Vorhaben und aktuellen Debatten im öffentlich-rechlichen Rundfunk.
mehr »

Bald Wirtschaft vor Politik beim „Stern“?

Der Verlag Gruner und Jahr (G+J) sieht sich als Bollwerk des Qualitätsjournalismus. Die Einsendefrist für den prestigeträchtigen Nannen-Preis läuft gerade, der Mutterkonzern Bertelsmann ruft 2021 als “JAhr zur Wahrheit” aus. In der Qualitätsoffensive sollen auch G+J-Titel kräftig mitspielen. Dazu passt es schlecht, dass das G+J-Flaggschiff „Stern” und die Wirtschaftstitel „Capital” und „Business Punk” eine gemeinsame Politikredaktion bilden sollen – unter Führung des „Capital”-Chefredakteur Horst von Buttlar.
mehr »

Diamant „Süddeutsche“ mutiert zum Kiesel

In der Belegschaft der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) wächst die Wut. Der Sparkurs der Südwestdeutschen Medienholding geht allmählich an die Substanz, finden viele. Nach pandemiebedingter Kurzarbeit wurden jetzt 50 redaktionelle Arbeitsplätze gestrichen. Die neue Digitalstrategie des Konzerns gefährdet nach Auffassung vieler die Position der „Süddeutschen“ als Marktführerin im deutschsprachigen Qualitätsjournalismus.
mehr »

Durchschaubarer Versuch

Das in der „Welt“ veröffentlichte Schreiben von Matthias Döpfner an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen gegen die Daten-Allmacht amerikanischer und chinesischer Tech-Giganten ist „wohlfeil“ und „durchschaubar“. Es sei vor allem der Versuch, einen Teil vom Kuchen der Konkurrenz auf dem Teller des eigenen Medienunternehmens landen zu lassen, heißt es in einem Offenen Brief des stellvertretenden dju-Vorsitzenden Peter Freitag an den Vorstandschef von Axel Springer.
mehr »