Lensings Rückzug aus dem Münsterland

Der Dortmunder Zeitungsverleger Lambert Lensing-Wolff (Ruhrnachrichten) trennt sich von weiteren Zeitungstiteln im Münsterland.

Nachdem er schon Anfang September im Zuge einer Sanierungsfusion die Münstersche Zeitung an den ehemaligen Mitbewerber, die Westfälischen Nachrichten veräußert hat, verkauft er jetzt noch eine Tageszeitung, die Emsdettener Volkszeitung (Auflage laut IVW 7.305 Exemplare) und drei Anzeigenblätter: Die auflagenstarke und traditionsreiche kaufen+sparen (Auflage 112.00 Exemplaren) in Münster, den KreisKurier (Lüdinghausen) und die Dreingau-Zeitung (Dreinsteinfurt) an die Zeitungsverlegerin Britta Altmeppen-Rekers. Diese gibt „mit ihrem tief im Münsterland verwurzelten Familienunternehmen” (Verlags O-Ton) in Rheine in vierter Generation inzwischen konkurrenzlos die Münsterländische Volkszeitung heraus (Auflage laut IVW 18.233 Exemplare).
Aus Rheine hatte sich Lensing schon Ende 2012 zurückgezogen. Die Münsterländische Volkszeitung bezieht den Mantel für ihre Zeitung von den Westfälischen Nachrichten. Die Emsdettener Volkszeitung soll allerdings bis auf weiteres wie bisher mit dem Mantel der Dortmunder Ruhrnachrichten erscheinen.

fbi

http://www.dju-muensterland.de/

nach oben

weiterlesen

Höhere Ausschüttung bei VG Bild-Kunst

Trotz der Pandemie konnte die VG Bild-Kunst im Geschäftsjahr 2020 ein außergewöhnlich positives Ergebnis erzielen. Auch die Ausschüttung an ihre Berechtigten im In- und Ausland konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden, teilte die Verwertungsgesellschaft mit. Die Gesamterlöse der VG Bild-Kunst beliefen sich im Geschäftsjahr 2020 auf 109,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2019 wurden 61,2 Millionen Euro und 2018 56,3 Millionen Euro erzielt.
mehr »

Mehr Sichtbarkeit für Dokumentarfilm

Wer sich für Dokumentarfilme abseits des Mainstreams interessiert, wurde bislang vor allem auf Festivals fündig. Eine Gruppe von Menschen aus der Filmbranche hat sich nun zusammengeschlossen, um die Produktionen langfristig zugänglich zu machen. Mit der Plattform Docfilm42 wollen sie unabhängigen Dokumentarfilmen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Dabei setzen sie auf die Zusammenarbeit mit Kinos und Streamingdiensten – und auf ein aktives Publikum.
mehr »

Digitalkonzerne sind die Gewinner

Die Pandemie beherrscht auch im neuen Jahr vielfach das Geschehen in der Medienwirtschaft. Am stärksten betroffen sind Sparten, die zeitweise schließen mussten. Dazu zählen Kinos und Buchhandlungen. Auch werbeabhängige Branchen wie Anzeigenblätter, Radio und Fernsehen hatten Umsatzverluste. Andere – Streaming, Onlinewerbung, Musik, Videospiele – konnten von der Situation profitieren. Auch die internationalen Digitalkonzerne gehören zu den Gewinnern, resümiert Gert Hautsch in seinem aktuellen Bericht über das 1.Quartal 2021 in der deutschen Medienbranche.
mehr »

Innovative Strategien für den Journalismus

Der Printmedienbranche geht es nicht gut. Auflagen und Anzeigenumsätze sinken, unter der Fusion von Redaktionen leidet die Vielfalt. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und Politiker*innen in Berlin unter der Überschrift „Chance durch Innovation – Wege aus der Journalismuskrise“ über Strategien und Konzepte zur Rettung des Qualitätsjournalismus.
mehr »