Potsdam: Madsack schichtet um und um

2016 startet man am Madsack-Standort Potsdam – wie bereits im Vorjahr – mit einem Teilbetriebsübergang im Verlag. Zur Neuordnung der Anzeigenbereiche im gesamten Konzern war 2015 bereits die Firma Madsack Markt und Media Service GmbH (MaMaMeSe) gegründet worden. Die neue Gesellschaft agiert an den drei Konzernstandorten Hannover, Leipzig und Potsdam. Während in Leipzig die Blattplanung und der Anzeigenumbruch erfolgen, soll in Hannover und Potsdam der Key Account zugeliefert werden. Zum 1. Januar 2016 sind in Potsdam dazu 19 Kolleginnen und Kollegen in die neue Gesellschaft übergegangen. Sie waren zuvor in den Bereichen Blattplanung und Digitalservice der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft (MVD) sowie in der tariflosen Tochtergesellschaft „WochenSpiegel“ tätig. Der Betriebsrat der MVD hat rechtzeitig vor dem Betriebsteilübergang für die MaMaMeSe-Beschäftigten in Potsdam eine Betriebsvereinbarung mit Bestandsschutz und Nachteilsausgleich abgeschlossen. Wesentlicher Punkt der Verhandlungen war, dass sowohl ehemalige Angestellte aus dem tariflosen „WochenSpiegel“ als auch nach Tarif vergütete Kolleginnen und Kollegen aus der „Märkischen Allgemeinen“ zu unterschiedlichen Konditionen sowie Wochenarbeitszeiten von 40 oder 36 Stunden nun die gleiche Arbeit leisten sollen. „Mit der Betriebsvereinbarung sind uns geringfügige Angleichungen bereits gelungen“, so Betriebsratsvorsitzende Karin Wagner: „Im Rahmen des Übergangsmandats als Interessenvertretung werden wir uns gemeinsam mit ver.di weiter um gerechtere Arbeitsbedingungen kümmern.“

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Werbebranche erholt sich nur langsam

Nicht zuletzt die deutsche Werbebranche widerspiegelt das Pandemiegeschehen: Während das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 um 5,1 Prozent schrumpfte, ging das Marktvolumen der Werbewirtschaft um sieben Prozent auf 45 Milliarden Euro zurück. Eine Stabilisierung wird ab dem dritten Quartal 2021, eine Rückkehr zum Vorkrisenniveau erst ab 2022 erwartet. Und beim neuen Urheberrecht gilt: Das Beste ist, dass es überhaupt beschlossen wurde. Diese und andere Erkenntnisse in den aktuellen Quartalsberichten aus der Medienwirtschaft.
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Nürnberger Presse plant weiteren Stellenabbau

Der Personalabbau in Nürnberg geht weiter: Um mindestens 80 Vollzeitstellen will der Verlag Nürnberger Presse (VNP) bis Ende März 2022 die Belegschaft verkleinern. Der Verlag, der die „Nürnberger Nachrichten“, die „Nürnberger Zeitung“ und die Online-Plattform Nordbayern.de in seinem Portfolio hat, baute bereits 2019/20 nach der Verschmelzung dreier einzelner zu einer Zentralredaktion 28 Vollzeitstellen durch einen „freiwilligen Sozialplan“ mit Abfindungen ab.
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Schnelle und konkrete Hilfe für Kollegen

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