Mehr ver.di-Mitglieder in Betriebsräten

Die Betriebsratswahlen sind weitgehend abgeschlossen, ein gutes Viertel der Ergebnisse liegt vor.Der erste Trend auf der Basis von 502 Wahlergebnissen im Organisationsbereich des Fachbereiches Medien ist erfreulich: Bei einer leicht gestiegenen Wahlbeteiligung (auf knapp 70 Prozent) nahm auch die Zahl der in ver.di bzw. in der Fachgruppe Medien organisierten Betriebsratsmitglieder deutlich zu (knapp 60 Prozent). Dabei haben sich vor allem die dju/ver.di organisierten Journalisten sowohl an Tageszeitungen als auch an Zeitschriften durchsetzen können. Überwiegend haben Persönlichkeitswahlen stattgefunden. Die Ergebnisse dieser Urwahl zeigen deutlich, dass die Wähler/innen eine klare und deutliche Interessenvertretung würdigen. Eine genau Analyse wird erst im Herbst nach der Auswertung weiterer Ergebnisse möglich sein.

 

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Weniger Frauen in Führungspositionen

Der Frauenmachtanteil in den deutschen Leitmedien ist laut Pro Quote Medien erneut gesunken. Das zeigt eine neue Leitmedienzählung. Der gewichtete Frauenmachtquotient liegt aktuell bei  37,3 Prozent – ein weiterer Rückgang um 0,2 Prozentpunkte gegenüber Januar 2026.
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Altersvorsorge für Filmschaffende

Für jede fiktionale Filmproduktion, die als Kinofilm, Film und Serie im Fernsehen oder in Streamingdiensten erscheint, soll für alle Beschäftigte vor und hinter der Kamera ab Beginn des Jahres 2027 einheitlich die tarifvertragliche betriebliche Altersversorgung für Filmschaffende gelten. Der dazu für die Branche vereinbarte Tarifvertrag besteht bereits seit gut einem Jahr.
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Journalist weiter in syrischer Haft

Zivilgesellschaftliche Gruppen rufen dazu auf, sich weiter für die Freilassung des kurdischen Journalisten Ahmet Polad einzusetzen. Er war im Januar gemeinsam mit seiner deutschen Kollegin Eva Maria Michelmann  in der nordsyrischen Stadt Raqqa verschwunden. Seit dem 19. Juni 2026 ist Michelmann wieder in Köln. Polad ist weiter in Haft.
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Nachschlagewerk gegen Einschüchterungsklagen

Die No SLAPP Anlaufstelle hat ihr aktuelles Handbuch veröffentlicht: Hier lesen Sie jede Woche ein neues Kapitel daraus. Das Handbuch bündelt das Wissen aus zwei Jahren Beratungspraxis sowie die Expertise des rechtlichen Beirats und weiterer Kooperationspartner*innen. Es ist ein zentrales Referenzwerk für alle, die sich gegen strategische Klagen informieren, zur Wehr setzen und darüber berichten möchten.
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