Personalabbau bei CinePostproduction

Der vom Vorstand der Cinemedia AG angekündigte Personalabbau von ca. 70 Mitarbeitern bei der Cine-Postproduction in Hamburg und München trifft viele der vor allem älteren Beschäftigten, die teilweise 30 Jahre und länger in den Kopierwerken arbeiten.

Insbesondere für diese Kollegen will sich der Gesamtbetriebsrat (GBR) stark machen und im Rahmen seiner Interessenausgleichsverhandlungen deutliche Akzente einer sozialen Absicherung schaffen. Auch wenn die Geschäftsführung bislang noch kein wirkliches Konzept der betriebsändernden Maßnahme vorgelegt hat, ist absehbar, dass die konventionelle Fertigung auf Zelluloid stark rückläufig sein wird. Das ist die Folge der Kinoumrüstung auf digitale Projektion. Nicht nachvollziehbar für den GBR ist, dass in den betroffenen Standorten schon jetzt Aufträge nicht mehr angenommen werden und damit Umsätze verloren gehen. Dies muss umgehend rückgängig gemacht werden, um die so wichtige Beschäftigungssicherung so lange es irgend geht zu gewährleisten. Gewerkschaft und GBR zweifeln darüber hinaus auch grundsätzlich daran, dass es notwendig ist 70 Stellen abzubauen.

KD

nach oben

weiterlesen

Zu wenig Innovation im digitalen Radio

Da ist er also, der zweite nationale Multiplex für digitales Antennenradio, kurz „Bundesmux“ genannt. Noch nicht alle der 16 geplanten Programme sind aufgeschaltet, die meisten sollen bis Ende des Jahres folgen. Die „Absolut“-Programme stammen vom Plattformbetreiber „Antenne Deutschland“, weitere wurden in einem Auswahlverfahren als passende Kandidaten dazu gebucht. Wer den Sendesuchlauf in seinem DAB+-fähigen Radiogerät neu startet, kann die Programme hören.
mehr »

Soforthilfe für Soloselbstständige

Unbürokratische Hilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige: Wer wegen der jetzt beschlossenen, neuerlichen Corona-Beschränkungen in der Kultur- und Veranstaltungsbranche Umsatzverluste erleidet, bekommt 75 Prozent der Einnahmeausfälle vom Bund ersetzt. Das bekräftigten die zuständigen Bundesminister und informierten am 29. Oktober zum Procedere.
mehr »

Medientage: New Work und kreative Wege

Was bedeutet digitale Transformation für Medienunternehmen in Umbruchzeiten? Wie sieht die „New Work“ nach der Pandemie aus? Welche kreativen Wege gibt es aus der Krise? Und unter dem Stichwort Plattform-Ökonomie für Verlage: Was können Zeitschriften- und Zeitungshäuser vom Spotify-Prinzip lernen? Um solche Fragen kreisten die Münchner Medientage auf ihrer digitalen Konferenz am Mittwoch.
mehr »

Erschütterungen in vielen Mediensparten

Die Absage der Frankfurter Buchmesse steht symptomatisch für die Erschütterungen, die die Pandemie in vielen Medienbranchen bewirkt hat. Aber nicht bei allen: Streaming-Angebote für Audio und Video erleben einen Umsatzschub, die Onlinewerbung wächst, so die Quartalsberichte zur deutschen Medienwirtschaft für das dritte Quartal 2020. Dabei hatte es im vergangenen Jahr in den meisten Mediensparten eine positive Entwicklung gegeben. Mehrere Analysen (Zeitungen, Zeitschriften, Filmproduktion, Buchgeschäft) belegen das. Was davon für die Zukunft bleiben kann, wird sich zeigen.
mehr »