Von Atlas bis Wige

In den ersten drei Monaten des neuen Jahres hat es Meldungen von 51 Übernahmen oder Beteiligungen an Medienunternehmen gegeben. Dazu zählen viele kleinere Geschäfte.

So hat die Atlas Verlag GmbH, München, von der Olympia Verlag GmbH, Nürnberg, die Zeitschrift Unterwasser gekauft. Die nürburgring.tv GmbH, Nürburg, gehört nun der wige Media AG, Köln. Dazu kommen aber auch Transaktionen, die Auswirkungen auf die Märkte haben werden. Das gilt zum Beispiel für die Fusion von „immonet“ und „immowelt“ durch Springer, Ippen und die Rheinische Post oder den Verkauf der Kuppelplattform „parship“ durch Holtzbrinck. Auch die Übernahme der Tomorrow Focus Publishing GmbH durch die Burda-Holding gehört hierzu.
Diese und mehr Informationen sind zu finden in den Quartalsberichten zur deutschen Medienwirtschaft – hier Teil 3, Januar bis März – die Gert Hautsch regelmäßig für ver.di erstellt und die dann auf der Internetseite verlage-druck-papier.verdi.de ins Netz gestellt werden.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Kahlschlag bei DuMont in Köln

Die dju in ver.di kritisiert den Kahlschlag der Regionalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau. Zum 30. September endet die Tätigkeit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen. Die betroffenen Beschäftigten müssen sich jedoch auf neu zugeschnittene Stellen bewerben. Eine Übernahmegarantie gibt es nicht.
mehr »

Faire Honorare für Filmvermittlung

Die AG Filmvermittlung legt erstmals einen Honorarrahmen für freischaffende Filmvermittler*innen vor und macht damit auch auf die prekäre Erwerbssituation in der Branche aufmerksam. Für die Honorare zieht der Verein den Basishonorarrechner Kultur von ver.di heran.
mehr »

Bürgermedienplattform vor dem Aus

Die Bürgermedienplattform NRWision an der Technischen Universität (TU) Dortmund steht vor einer ungewissen Zukunft. Die nordrhein-westfälische Medienanstalt stellt Ende 2026 die finanzielle Förderung ein – nach dann fast 18 Jahren. Die Verantwortlichen versuchen, für eine Fortführung andere Geldgeber zu finden.
mehr »

Thüringen unterstützt Privatradios

Für kommerzielle Hörfunksender wird es immer schwieriger, sich über Werbung zu refinanzieren. Hier sinken die Erlöse. Hinzu kommt: Google, Amazon, Meta und inzwischen auch TikTok schöpfen immer mehr vom gesamten hiesigen Werbekuchen ab. Das spüren in Thüringen auch die beiden großen landesweiten konkurrierenden Privatradios.
mehr »