Beratung und Coaching für verlagsunabhängige Journalist_innen in NRW

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) fördert in enger Kooperation mit ihrer Stiftung Vor Ort NRW mit einem neuen Programm verlagsunabhängige Lokaljournalistinnen und -journalisten in NRW. Teams und Einzelpersonen werden im Rahmen der Förderung mit der Erstattung von Beratungs- und Coachingkosten unterstützt. Mit dem Programm sollen die Professionalisierung bestehender und die Etablierung neuer lokaljournalistischer Projekte in NRW vorangebracht werden. Ziel ist dabei eine möglichst individuelle Förderung: Dabei reicht die Spannbreite von einmaliger steuerlicher Beratung bis hin zur Entwicklung neuer Formate.

Die Angebote an der Schnittstelle von TV, Radio und Online-Medien müssen einen klaren Fokus auf NRW haben und zur Vielfalt in der lokalen Berichterstattung beitragen. Gefördert werden insbesondere Ideen und Projekte, die marktfähig werden wollen oder es bereits sind. Insgesamt stehen nach dem Beschluss der LfM-Medienkommission vom 2. Juni 2017 Fördergelder von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Noch bis 11. August können sich Interessen_tinnen bewerben
Die Ausschreibung ist hier abrufbar.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

VG Bild-Kunst setzt Meldungen aus

In einem Sonder-Newsletter teilte die VG Bild-Kunst mit, dass die Meldemöglichkeiten für Mitglieder der Berufsgruppen I (Bildende Künstler*innen, beispielsweise Maler*innen, Bildhauer*innen und Architekt*innen) und II (Fotograf*innen, Bildjournalist*innen, Grafiker*innen, Illustrator*innen, Designer*innen, Karikaturist*innen, Pressezeichner*innen, Bildagenturen, angewandte Kunst) für das Jahr 2021 bis Anfang Dezember 2021 ausgesetzt werden.
mehr »

Ein dunkler Tag: Auslieferung von Assange zugestimmt

Die britische Regierung hat der Auslieferung von Julian Assange an die USA zugestimmt. Innenministerin Priti Patel hat die dafür notwendige Anweisung unterzeichnet, teilte das Ministerium mit. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di reagiert mit Entsetzen auf diese Entscheidung. „Trotz zahlreicher internationaler Appelle hat die britische Innenministerin den WikiLeaks-Gründer ans Messer geliefert und damit auch die Pressefreiheit massiv beschädigt. Das ist eine schwere Niederlage für die Demokratie und eine Schande für den Rechtsstaat“, erklärte dju-Bundesgeschäftsführerin Monique Hofmann.
mehr »

ARD-Freienkongress fordert Wertschätzung

Auf dem Freienkongress in Leipzig stand die Wertschätzung von freien Mitarbeiter*innen bei ARD und ZDF im Fokus. Parameter dafür sind die Honorierung, rechtliche Sicherheiten im Job und die Mitbestimmung in den Arbeitnehmervertretungen des öffentlich- rechtlichen Rundfunks. Die fast 200 Teilnehmer*innen machten jede Menge Handlungsbedarf für Intendanzen, Politik und Beschäftigte aus.
mehr »

Dreyeckland-Journalist wegen Link angeklagt

Am 18. April beginnt der Prozess gegen den Journalisten Fabian Kienert. Dem Mitarbeiter von Radio Dreyeckland in Freiburg wird die Unterstützung einer verbotenen Vereinigung vorgeworfen, weil er das Archiv eines Onlineportals in einem Artikel verlinkt hat. Das Portal mit Open-Posting-Prinzip war von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) 2017 als kriminelle Vereinigung verboten worden.
mehr »