Beratung und Coaching für verlagsunabhängige Journalist_innen in NRW

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) fördert in enger Kooperation mit ihrer Stiftung Vor Ort NRW mit einem neuen Programm verlagsunabhängige Lokaljournalistinnen und -journalisten in NRW. Teams und Einzelpersonen werden im Rahmen der Förderung mit der Erstattung von Beratungs- und Coachingkosten unterstützt. Mit dem Programm sollen die Professionalisierung bestehender und die Etablierung neuer lokaljournalistischer Projekte in NRW vorangebracht werden. Ziel ist dabei eine möglichst individuelle Förderung: Dabei reicht die Spannbreite von einmaliger steuerlicher Beratung bis hin zur Entwicklung neuer Formate.

Die Angebote an der Schnittstelle von TV, Radio und Online-Medien müssen einen klaren Fokus auf NRW haben und zur Vielfalt in der lokalen Berichterstattung beitragen. Gefördert werden insbesondere Ideen und Projekte, die marktfähig werden wollen oder es bereits sind. Insgesamt stehen nach dem Beschluss der LfM-Medienkommission vom 2. Juni 2017 Fördergelder von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Noch bis 11. August können sich Interessen_tinnen bewerben
Die Ausschreibung ist hier abrufbar.

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Mut zur Kontroverse

In seiner Autobiografie „Mehr Haltung, bitte“ zieht UFA-Chef und Erfolgsproduzent Nico Hofmann eine Bilanz seines bisherigen Berufslebens und fordert die Gesellschaft auf, angesichts des aktuellen Rechtspopulismus weniger nach dem kleinen Konsens zu suchen, sondern Mut zur Kontroverse zu zeigen.
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Buchtipp: Die Sprache der Rechten – kaum Erkenntnisgewinn

„Die Rechtspopulisten sind schlaue Verführer“, behauptet der Passauer Kommunikationswissenschaftler Frederik Weinert. Und erhebt in seinem Buch „Die Sprache der Rechten“ den Anspruch, über Instrumente und Wirkungsweise dieser Verführungskraft aufzuklären. Doch der Band enttäuscht auf der ganzen Linie. Schade eigentlich, denn das brandaktuelle Thema hätte eine profundere Betrachtung verdient.
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Ausbildung – Brennglas für Zukunftsstrategie der Verlage

Das Gute vorweg: Die Volontärsausbildung erfreut sich zunehmender Aufmerksamkeit. Ein neuer Ausbildungstarifvertrag steht nach 25 Jahren offenbar kurz vor dem Abschluss. Die Zahl der Ausbildungsbeauftragten, die der Einladung der „Initiative Qualität im Journalismus“ zur Konferenz „Die Besten gewinnen – Frischer Wind im Volontariat“ nach Bonn folgten, war größer als bei der ersten Veranstaltung im vorigen Jahr, das Thema konzentrierter. Rund 70 Bildungsexperten, Ausbilder und Volontäre, diskutierten im Saal der Deutschen Welle über die Perspektiven der Ausbildungsform Volontariat in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen.
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Freispruch für Chefredakteur der BN

Der Versuch eines AfD-Funktionärs, den Chefredakteur der Beobachter News (BN) Alfred Denzinger zu kriminalisieren, ist gescheitert. Denzinger hatte auf die Anzeige des AfD-Mannes hin einen Strafbefehl wegen versuchter Nötigung erhalten. Tatsächlich befand sich jedoch Frank Kral, baden-württembergischer Landesschatzmeister der AfD, im Unrecht, als er den Journalisten daran zu hindern versuchte, einen Wahlkampfstand seiner Partei zu fotografieren. Denzinger wurde gestern vom Amtsgericht Backnang freigesprochen.
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