dju Westfalen-Südwestfalen: DSGVO-Frühstücke

Im Sommer hat sich die dju-Fachgruppe Westfalen-Südwestfalen neu gegründet. Ihr Ziel ist es, ein themen- und serviceorientiertes Angebot für ver.di-Mitglieder und Gäste anzubieten. Interessent_innen an der Arbeit der Fachgruppe können sich melden und sich in den neuen regionalen dju-Mailverteiler aufnehmen lassen.

Den Auftakt der Aktivitäten bildet eine dreiteilige Veranstaltungsreihe zur Datenschutz-Grundverordnung. Die Reihe wird in Zusammenarbeit mit den Freien in ver.di organisiert und richtet sich vor allem an Freiberufler_innen und Selbstständige aus dem Medienbereich.

Von September bis November 2018 laden die Ehrenamtlichen zu sogenannten DSGVO-Frühstücken ein. Als Referentin konnte die Rechtsanwältin Heike Mareck aus Dortmund gewonnen werden. Ihre Kanzlei berät Start-ups, Blogger, Social-Media-Manager, Mittelstand, Selbstständige und Privatpersonen. Mareck bearbeitet dabei die Gebiete Datenschutz-, Internet-, Medien-, Verlags- und Arbeitsrecht. Die Reihe startet am 22. September mit der Veranstaltung „Herausforderung DSGVO – Was muss ich bei meiner Selbstständigkeit beachten?“. Inhaltlich geht es dabei vom Datenschutz in der Buchhaltung bis zum Auftragsverarbeitungsvertrag. Weiter geht es am 13. Oktober mit dem Thema „Die technische Seite der DSGVO und die eigene Homepage – was gilt es zu beachten?“. Heike Marek klärt rechtliche Fragen etwa zur Datenschutzerklärung. Daneben geht s um technische Aspekte, über die Ariane Tillmann von „RADAR | Feine Sensoren für Web & Design“ aus Waltrop informieren wird. Der Abschluss der Reihe am 10. November steht unter dem Motto „DSGVO für FotografInnen und andere Medienmenschen – was muss ich beachten? Heike Mareck wird alle Fragen rund um Aufnahmen von Menschen sowie zu den Veränderungen und zur Abgrenzungen zum bisherigen Kunsturheberrecht beantworten.

Alle drei DSGVO-Frühstücke finden jeweils samstags von 10 bis 12.30 Uhr im Fotografenstudio im Kulturort Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund, statt. Die Veranstaltungen inklusive Frühstück sind für ver.di-Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis mitbringen). Gäste sind ebenfalls willkommen. Von ihnen wird ein Kostenbeitrag von 20 Euro pro Veranstaltung erhoben. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail unabdingbar.

In weiteren Veranstaltungen wird es unter anderem um Honorare, Honorarverträge und Zweitverwertungen gehen. 2019 soll es zudem eigene dju-Aktivitäten zur World Press Photo-Ausstellung sowie zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund geben. Bereits in diesem Jahr gab es eine kostenlose Führung für Mitglieder durch die renommierte Fotoausstellung im Depot. Rückfragen an Alex Völkel, 0172-2730596, verdi-seminar@web.de

Interessent_innen an einer Mitarbeit in der neuen Fachgruppe sowie Teilnehmer_innen an den DSGVO-Frühstücken melden sich bitte bei

jutta.kruse@verdi.de

nach oben

weiterlesen

Die Fairness im Film wird Politikum

Zum siebten Mal wurde im Rahmen des traditionellen Berlinale-Empfangs der „Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen- Die Filmschaffenden“ die fairste Produktion 2016 mit dem FairFilm®Award ausgezeichnet. Vor der Verleihung diskutierten Vertreter aus Politik, Verbänden und Wissenschaft über faire Bedingungen beim Film. Eine „Pflichtdiskussion“, wie sich Moderator Thomas Leif reichlich unglücklich ausdrückte. Denn dieses Thema bewegt die Branche mehr denn je.
mehr »

Global abgedrängt

Angesichts der globalen Marktmacht von Google, Facebook & Co geraten deutsche Medienkonzerne mehr und mehr ins Hintertreffen. Ihre Gegenstrategien: publizistische Konzentration, Community Building, Produkt-Diversifikation und verstärkte Kooperationen. Strategien, die häufig zulasten von Belegschaften und gewerkschaftlicher Interessenvertretung gehen.
mehr »

Multikulti-Welle kaum noch zu empfangen

In einer Art Nacht- und Nebelaktion hat Radio Bremen (RB) die Frequenzen zweier Hörfunkwellen getauscht und damit Proteste bei überrumpelten Hörer_innen, aber auch in der eigenen Belegschaft ausgelöst. „Tauschpartner“ sind das multikulturelle Radioprogramm „Cosmo“ (ehemals „Funkhaus Europa“) und das neue RB-Jugendprogramm „Bremen Next“. Der scheinbar nur regionale Konflikt birgt auch rundfunkpolitische Brisanz.
mehr »

Pensionskasse Rundfunk auch für Film- und Fernsehschaffende: Limburger Lösung

Es war ein jahrelanger Eiertanz: Zahlt der Auftraggeber Beiträge für die Pensionskasse Rundfunk (PKR) oder nicht? Diese Frage stellten sich viele freie Mitarbeiter_innen von Produktionen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen – und bekamen oft nur unklare Antworten, selten aber Beitragszuschüsse für die Altersversorgung. Zwar steht auch ihnen die PKR offen. Doch wenn es an die Beitragszahlung ging, wurden unklare Regelungen vorgeschoben und der Zuschuss oftmals verweigert. ver.di und der Bundesverband Schauspiel (BFFS) haben es nun geschafft, in einer Vereinbarung mit allen beteiligten Institutionen für Klarheit zu sorgen: Die Limburger Lösung.
mehr »