Beschäftigungssicherung für Nordsee-Zeitung

Am 2. Februar haben die Verhandlungskommission von DJV und ver.di mit der Geschäftsführung der Nordsee-Zeitung (NZ) eine Verlängerung des für die Redaktion geltenden Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrages vereinbart.

Damit ist bis Ende 2013 garantiert, dass kein Beschäftigungsabbau, Outsourcing oder Einsatz von Leiharbeit in der Redaktion der Nordsee-Zeitung stattfindet. Zudem wird der bestehende Stellenplan für die Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion (Redakteurinnen und Redakteure sowie Verlagsangestellte) für den gleichen Zeitraum festgeschrieben, im Falle von Personalveränderungen finden Nachbesetzungen statt.
Angesichts der wirtschaftlichen Lage der Nordsee-Zeitung wird abweichend vom Flächentarifvertrag eine abgesenkte Jahresleistung und Urlaubsgeld gezahlt. Doch anders als im vorhergehenden Tarifabschluss wird nun ein volles 13. Monatsgehalt gezahlt, statt der bisher vereinbarten 12,65 Gehälter. Ansonsten gelten die Flächentarifverträge für die Redaktion der Nordsee-Zeitung uneingeschränkt.
„Für die Kolleginnen und Kollegen in der NZ-Redaktion haben wir ein weiteres Mal die Garantie der Arbeitsplätze erreicht. Im Vergleich zum Abschluss in 2009 haben wir wegen der verbesserten Rahmenbedingungen nun volle 13 Monatsgehälter mit der Geschäftsführung vereinbaren können. Insgesamt ist dies eine faire Regelung, die den Bestand der Redaktion in Bremerhaven und die Anbindung an den Flächentarif sicherstellt“, erklärten Gerda Theile (DJV) und Matthias von Fintel (ver.di) als Verhandlungsführer der Gewerkschaften.

 

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