Die neuen Tarifsätze für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen ab dem 1. August 1998

  Tarif alt Tarif neu
Volontärinnen und Volontäre DM DM
im 1. Ausbildungsjahr vor
vollendetem 22. Lebensjahr
2524 2574
im 1. Ausbildungsjahr nach
vollendetem 22. Lebensjahr
2799 2855
im 2. Ausbildungsjahr 3242 3307
Gruppe II
1. und 2. Berufsjahr 4762 4857
3. und 4. Berufsjahr 5524 5634
5. und 6. Berufsjahr 6029 6150
Gruppe III
7. bis 10. Berufsjahr 6630 6763
11. bis 14. Berufsjahr 7014 7154
15. bis 19. Berufsjahr 7479 7629
20. bis 25. Berufsjahr
Besitzstandsregelung
7560 7711
ab vollendetem 25. Berufsjahr
Besitzstandsregelung
7716 7870
Gruppe IV
a) ab 3. Berufsjahr 5970 6089
b) ab 5. Berufsjahr 7200 7344
c) ab 10. Berufsjahr 7753 7908
d) ab 15. Berufsjahr 8119 8281
Gruppe V
a) 7847 8004
aa) ab 15. Berufsjahr 8455 8624
b) 8215 8379
bb) ab 15. Berufsjahr 8850 9027

 

Neue Gehaltssätze nach der redaktionellen Abstimmung mit dem BDZV am 1.09.98. Vorbehaltlich der Zustimmung der Tarifparteien innerhalb der am 2. Oktober 1998 ablaufenden Erklärungsfrist.

 

 

 

nach oben

weiterlesen

dpa: Tarife steigen um bis zu 6 Prozent

Für die etwa 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa), der Tochterunternehmen im Berliner Newsroom und der dpa-Landesbüros steigen nach dem erzielten Tarifabschluss die Gehälter ab Januar um einen gestuften Festbetrag zwischen 100 und 85 Euro, danach ab Januar 2023 für alle gleichmäßig linear um 2,1 Prozent. Zusätzlich wurden hohe Einmalzahlungen vereinbart.
mehr »

Alle Honorare zählen fürs Urlaubsentgelt

Besonders für Autorinnen und Autoren, aber auch für Mitwirkende, die bei Deutschlandradio Anspruch auf Urlaubsvergütung haben, erstritten die Gewerkschaften ver.di und DJV im Wege einer Verbandsklage vor dem Arbeitsgericht Köln ein wichtiges Urteil. Nach Ansicht des Gerichtes müssen bei der Bemessung der Urlaubsvergütung nicht nur die Honorare für die Erstfassung einer Sendung oder eines Beitrages berücksichtigt werden, sondern auch die sogenannten Wiederholungshonorare.
mehr »

Einigung: Tarif für alle beim Medienboard

Für die fast 50 Beschäftigten beim Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderung für die Länder Berlin und Brandenburg, konnte ver.di ein  transparentes tarifliches Entgeltsystem durchsetzen. Dabei ist es gelungen, die Tätigkeiten beim Medienboard der Entgelttabelle des Tarifvertrags für die Beschäftigten der Länder (TV-L) zuzuordnen sowie mit den Arbeitgebern Schritte bis zur Sicherung von 100 Prozent des Niveaus des TV-L zu vereinbaren.
mehr »

CinemaxX: ver.di für auskömmliche Löhne

Die erste Tarifverhandlung für die rund 1200 Beschäftigten des Kinokonzerns CinemaxX ist am 14. Dezember ergebnislos verlaufen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert einen Einstiegslohn von 12,50 Euro, der in zwei Erhöhungsschritten bis Juli 2022 erreicht werden soll. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Mindestlohnsteigerungen entsprach dagegen das von der Arbeitgeberseite vorgelegte Angebot faktisch einer Nullrunde, kritisiert die Gewerkschaft.
mehr »