Kein Tarifvertrag für Filmemacher

BERLIN. Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und den Vertretern der Film- und Fernsehproduzenten sind Anfang Februar nach elf Monaten gescheitert. Die Arbeitgeber hatten ein Einfrieren der Gagen für die rund 10.000 auf Produktionsdauer beschäftigten Film- und Fernsehschaffenden in Deutschland über drei Jahre zur Bedingung für einen Tarifabschluss gemacht.

Das war nicht akzeptabel. Denn „ohne eine angemessene Gagensteigerung sind weitere Verhandlungen sinnlos“, so ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

Nach dem Willen der Arbeitgeber sollten die Kosten für die Einführung von Arbeitszeitkonten durch annähernd halbierte Mehrarbeitszuschläge auf die Beschäftigten abgewälzt werden. ver.di hatte dagegen vorgeschlagen, die Folgen der Hartz-Gesetze – Verlust des Anspruches auf Arbeitslosengeld I in produktionsfreien Zeiten – durch Arbeitszeitkonten abzumildern. Nach drei Jahren der Stagnation fordert ver.di eine über mehrere Jahre gestreckte Steigerung der Gagen um 10 Prozent.

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