Kurz & bündig

Journalistentag | 19. Journalistentag am 26. November in Berlin: Eurovision Content – Brüssel re(digiert) mit“ Es wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie europäische Richtlinien, Bestimmungen in die Alltagsarbeit von Redaktionen und Journalisten eingreifen. Spannende Diskussionen mit Experten und Praktikern auf diesem Gebiet sind programmiert. Auch Kurzentschlossene (ohne Übernachtung) können am Journalistentag und auch an der Veranstaltung am Abend zuvor teilnehmen.

Tarifverhandlung Redakteure | Für die bundesweit etwa 14.000 festangestellten Redakteurinnen und Redakteure an Tageszei­tungen und die arbeitnehmerähnlichen freien Journalistinnen und Journalisten ging am 11.Die Verhandlungen sollen fortgesetzt werden.

Treffpunkt Filmschaffende |  Die Filmschaffenden treffen sich jeden zweiten Dienstag alle zwei Monate 19.30 – 21.30 Uhr im Restaurant Borchers, Geschwister-Scholl-Straße / Ecke Erikastraße, in Hamburg-Eppendorf. Am Dienstag, den 10. Januar 2006 findet der erste Treffpunkt Filmschaffende statt. Weitere Termine 2006: 10. Januar; 14. März; 9. Mai; 11. Juli; 12. September; 14. November. Mehr Informationen auf der website von connexx-av, der Interessenvertretung von Medienschaffenden (Rundfunk – AV-Produktion – Film – Neue Medien) in ver.di; www.connexx-av.de

Buchkultur in der Diskussion | Unter dem Titel: „Verlage im Umbruch – Chancen und Risiken für Buchkultur, Unternehmen, Autoren und Beschäftigte“ werden am 2. Dezember 2005 um 18 Uhr in der Universität Stuttgart (Stadtmitte) Hörsaal M 2.11, Breitscheidstr. 2 b der Verleger Dr. Wulf D. von Lucius, der Autor Manfred Zach, die Hohenheimer Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Pfetsch und Martin Dieckmann vom ver.di-Bundesvorstand über folgende Fragen diskutieren: Ist die Erhaltung der Buchkultur noch ein Ziel für modernes Verlagsmanagement? Haben nur noch Verlage mit internationalen ­Verflechtungen Chancen am Markt? Gibt es auch unter neuen Bedingungen noch so etwas wie Autorenpflege? Geht die Gewinnorientierung der Verlage zwingend zu Lasten der Beschäftigten? Die öffentliche Podiumsdiskussion der Stuttgarter Fachgruppe Verlage und Agenturen in ver.di. wird von Jo Fruehwirth (SWR) moderiert.

Band für Mut und Verständigung 2005 |  Zum 13. Mal verleiht das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit, welches sich 1991 als Reaktion auf die gewalttätigen Übergriffe auf Ausländer in Hoyerswerda gründete, das „Band für Mut und Verständigung“ an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor ausländerfeindlichen Gewalttaten beschützt oder durch ihre engagierte Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben. Postkarten werden an Institutionen und Organisationen verteilt, um Vorschläge machen zu können. Das Motto: „Rote Karte gegen Gewalt und Rassismus“. Einsende­schluss ist der 1.März 2006. Infos: www.respekt.dgb.de

Afrika-Seminar |  Unter dem Titel „Afrika in der deutschen Presse – ein schwarzer Fleck“ führt die dju ein Seminar zur Qualität, Entstehung und den Verwertungsbedingungen der Berichterstattung über afrikanische Themen in deutschen Medien (Focus: Print und Hörfunk) in Zusammenarbeit mit dem EED und der Bundeszentrale für politische Bildung vom 9. bis 11. Dezember 2005 in Ammersbeck bei Hamburg durch. Kosten für ver.di—Mitglieder 50 EUR, für Nicht-Mitglieder 100 Euro. Anmeldung: Fritz Gleiß, dju-Hamburg, mailto:fritzgleiss@yahoo.com

Erschienen: Fachheft zum Zeitungsdesigns |  Den „Grundlagen des Zeitungsdesigns“ ist der soeben erschienene Band 7 der Fachheftreihe „Satztechnik und Typografie“ aus dem Verlag der schweizerischen Mediengewerkschaft Comedia gewidmet. Er erschließt Mediengestaltern, aber auch anderen an Typografie interessierten Menschen einen Designbereich, der zu den anspruchsvollsten gehört. ver.di-Mitglieder kommen in den Genuss eines Vorzugspreises. Informationen über www.comediaverlag.ch unter „Lehrmittel“ oder über drupa@verdi.de

Informationsfreiheitsgesetz online |  Ab Januar 2006 kann jedermann bei Bundesbehörden die Herausgabe von genau benannten Informationen oder auch Akteneinsicht verlangen. Möglich

macht dies das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), für das sich unter anderem auch die dju in ver.di jahrelang engagiert hatten (siehe auch Newsletter 3/2005 Thema – http://service.verdi.de/tipps_empfehlungen/internet/2005/newsletter3-2005_html] ). Es ist im Bundesgesetzblatt erschienen. Als Download liegt die Pdf-Datei bei Netzwerk Recherche unter:

http://www.netzwerkrecherche.de/newsletter/25/ifg-bundesgesetzblatt-050913.pdf

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Medienleute schützen, nicht verteufeln

Als völlig geschichtsvergessen bezeichnet die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Hessen den Aufruf aus dem Umfeld der sogenannten Querdenker, am Sonntag in Frankfurt am Main gegen die „gleichgeschalteten Medien“ zu demonstrieren. Von der Polizei werde erwartet, dass sie Journalist*innen vor Übergriffen schützt, betonen auch die öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse.
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Verbandsklagerecht für Urheber unverzichtbar

Das Verbandsklagerecht muss zwingend als neues Rechtsinstrument in das Urheberrecht aufgenommen werden. Mit dieser Forderung wenden sich der Deutsche Journalisten-Verband und die Gewerkschaft ver.di gemeinsam an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Unterstützung erfahren die beiden Gewerkschaften durch ein Rechtsgutachten und den konkreten Formulierungsvorschlag von Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Universität Halle-Wittenberg.
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Corona wirkt als Test für Menschenrechte

Die Menschenrechtslage hat sich in der Covid-19-Krise für Millionen von Menschen unmittelbar oder mittelbar verschlechtert, stellt Amnesty International im weltweiten Menschenrechts-Report 2020/21 fest. In vielen Teilen der Welt hätten die Pandemie und ihre Folgen im letzten Jahr die Auswirkungen von Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung verstärkt. Auch für Deutschland wird Handlungsbedarf ausgemacht.
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Wie hybrid darf ein Dokumentarfilm sein?

Der Dokumentarfilm „Lovemobil“ bietet seit Tagen heißen Diskussionsstoff. Eine STRG_F-Reportage des NDR hatte enthüllt, dass die Autorin Elke Lehrenkrauss den Film teilweise mit Darsteller*innen inszeniert hatte - ohne dies offenzulegen. Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG-Dok) nahm den Eklat um die "Fake-Doku" zum Anlass, in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF) einen Web-Panel unter dem Titel „Was darf Dokumentarfilm?“ zu veranstalten.
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