Plus 3

Neuer Manteltarifvertrag im Filmbereich

In den Filmtechnischen Betrieben, wie Studios, Kopierwerken und AV-Dienstleistern, werden rückwirkend mit einer Einmalzahlung von 150 Euro und ab Oktober linear um 3% höhere Einkommen gezahlt. Der Einkommensabschluss läuft bis Ende Juni 2003.

Gleichzeitig konnte ver.di mit dem Arbeitgeberverband (VTFF) einen novellierten Manteltarifvertrag vereinbaren. Dieser ermöglicht ab nächstem Jahr für in den Drehbetrieb eingebundene Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeiten als bisher und die Einführung von Arbeitszeitkonten. Auch die Zuschlagsregelungen z.B. für Mehrarbeit und Wochenendarbeit werden in diesem Zusammenhang verändert. Um die für die Beschäftigten entstehenden Beeinträchtigungen durch eine Veränderung der Arbeitszeiten abzumildern und Verschlechterungen im Vergleich zu bisherigen Zuschlagszahlungen aufzufangen, wurde ein über 10 Jahre laufender Überleitungstarifvertrag geschlossen. Mit dem neuen Manteltarifvertrag werden sich weitere Filmtechnische Betriebe dem Tarifverband anschließen. Informationen: www.connexx-av.de

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Corona und kein Ende: Neustarthilfen 2022

Soloselbstständige, Freiberufler und kurz befristet beschäftigte Künstler*innen können seit dem 14. Januar für das erste Viertel des neuen Jahres Gelder aus der bundesweiten Neustarthilfe 2022 beantragen. Wenn die wirtschaftliche Tätigkeit corona-bedingt weiter eingeschränkt ist und der Umsatzeinbruch mindestens 30 Prozent beträgt, werden für den Zeitraum Januar bis März bis zu 4500 Euro gewährt. So gefördert werden insbesondere Soloselbständige, die nur geringe betriebliche Fixkosten haben.
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ver.di weist CDU-Pläne zum Rundfunk zurück

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) weist die Versuche der CDU in Sachsen-Anhalt entschieden zurück, Stimmung gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu machen oder und gar die Abschaffung des „Ersten“ der ARD zu betreiben. Es gelte das Grundrecht zur Rundfunkfreiheit sowie die Staatsferne und Programmautonomie von Rundfunk-Redaktionen, betont die Gewerkschaft zu gerade bekanntgewordenen Plänen aus dem sachsen-anhaltinischen Landtag.
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Bedenken bei neuem Medienstaatsvertrag

Am 19. November hat die Rundfunkkommission der Länder einen „Diskussionsentwurf zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ vorgelegt. Bis 14. Januar lief die öffentliche Konsultationsphase. Grundsätzlich begrüßen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Entwurf zum neuen Medienstaatsvertrag und das Vorhaben, der digitalen Transformation der Anstalten einen rechtlichen Rahmen zu geben. Allerdings haben ver.di und der DGB neben einzelnen Ergänzungen bei anderen Vorschlägen verfassungsrechtliche Bedenken. 
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Deutsche Welle Thema im Kulturausschuss 

Der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien wird sich voraussichtlich im Februar mit der Aufklärung der antisemitischen Vorfälle bei der Deutschen Welle (DW) beschäftigten. Die Initiative dafür ging von der Unions-Bundestagsfraktion aus. Angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe sei eine transparente und sorgfältige Prüfung geboten, so die stellvertretende Unionsfraktionschefin Dorothee Bär in einer Medieninformation.
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