Rekord: Ausschüttung bei der VG Bild-Kunst

Bild: Pixabay

Eine Rekord-Ausschüttung in Höhe von 243 Millionen Euro bringt das Geschäftsjahr 2018 der VG Bild-Kunst – mehr als jemals zuvor in einem einzigen Jahr in der 50jährigen Geschichte der Verwertungsgesellschaft. An viele Urheber und Urheberinnen konnten teilweise erhebliche Beträge überwiesen werden.


Grund für die Rekord-Ausschüttung waren hohe Nachzahlungen der Privatkopiervergütung ab 2001 und hohe Rückzahlungen von Verlagen und Bildagenturen ab 2012, heißt es in einer News der VG Bild-Kunst. Von den 243 Millionen Euro konnten 196 Millionen Euro an die Berechtigten der Bild-Kunst ausgeschüttet werden, der Rest wurde an andere Verwertungsgesellschaften überwiesen. Bei den Ausschüttungen an Berechtigte entfielen 6,5 Millionen Euro auf Folgerechte Kunst, 3,1 Millionen auf Erstrechte Kunst, 131,4 Millionen auf Kollektivrechte Kunst/Bild und 55,0 Millionen Euro auf Kollektivrechte Film.
An Erlösen konnten im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 56,3 Millionen Euro für die Berechtigten der Bild-Kunst erwirtschaftet werden. Das Ergebnis lasse sich zwar nicht mit dem Rekordjahr 2017 vergleichen (Erlöse von 129,2 Millionen), es stelle aber für sich betrachtet „ein ordentliches Ergebnis“ dar, erläutert die VG Bild-Kunst. In den nächsten Jahren rechnet sie mit Erlösen von jährlich zwischen 45 und 55 Millionen Euro.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Demo für eine starke Welle

Unter dem Motto: „Deutsche Welle stärken! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit!“ demonstrierte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zusammen mit einem gewerkschaftlichen Aktionsbündnis heute in Berlin. Grund sind die drohenden Entlassungen von Beschäftigten der Deutschen Welle.
mehr »

Studie zeigt Kontinuität rechter Gewalt

Im Jahr 2025 wurden vom Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) insgesamt mindestens 34 Fälle physischer Angriffe auf Journalist*innen verifiziert. Nach einem Höchststand von 98 Fällen im Jahr 2024 liegt die Zahl für 2025 erstmals wieder unter dem Niveau von vor der im Jahr 2020 begonnenen Corona-Pandemie.
mehr »

Haltestelle verpasst

Der digitale Omnibus der EU droht Grundrechte zu verwässern. Er enthalte eine Reihe technischer Änderungen an digitalen Rechtsvorschriften, die ausgewählt worden seien, um „Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Bürgern gleichermaßen Soforthilfe zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern,“ schrieb die EU- Kommission im Dezember vergangenen Jahres.
mehr »

Serien gegen Diktatur und Faschismus

Die Series Mania in Lille ist wohl eines der wichtigsten Serienfestivals weltweit. In diesem Jahr fiel auf: Viele der der neuesten Produktionen befassten sich mit den Themen Totalitarismus und Unterdrückung – vermutlich auch eine Reaktion auf das, was viele Menschen im Moment bewegt.
mehr »