Süddeutsche stellt Pauschalisten ein

Die „Süddeutsche Zeitung“ stelle zahlreiche Pauschalisten fest an, berichtet die „Tageszeitung“. Zuerst sollen demnach Freie am Online-Newsdesk fest beschäftigt werden. Dort seien bisher nach taz-Recherchen allein 50 Prozent der Redakteure als Pauschalisten tätig. Sie arbeiteten aber überwiegend nach Dienstplänen wie Festangestellte und hätten keine anderen Auftraggeber. Nun sollen vorrangig „alle, die bisher in Schichten gearbeitet haben, als Redakteure angestellt werden“, schreibt die taz.

In dem Bericht wird ein Zusammenhang zum Referentenentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium vom vergangen November hergestellt, mit dem Andrea Nahles die Kriterien für Scheinselbständigkeit gesetzlich enger fassen will.

M hatte in den letzten Wochen schon mehrfach von Verlagsaktivitäten berichtet, bisherige Pauschalisten in den Redaktionen fest anzustellen – teilweise, wie im Kölner DuMont-Haus, zu sehr schlechten Konditionen. Bei der Funke-Mediengruppe lösten Kontrollen auf Schwarzarbeit durch den Zoll aus, dass Pauschalistenvereinbarungen auf den Prüfstand kommen.

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Rundfunkbeitrag: Minus trotz Plus

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Gewalt und Hass gegen Journalisten im Fokus

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld (IKG) fragt Journalistinnen und Journalisten online nach ihren Erfahrungen mit Gewalt, Hass und Bedrohungen. Die Umfrage baut auf den Ergebnissen der Befragung des IKG von 2016 auf. Damals füllten 783 Kolleginnen und Kollegen den Fragebogen aus. Zwei von drei gaben an, dass Angriffe auf Journalist*innen deutlich zugenommen hätten. Mehr als die Hälfte fühlte sich davon belastet. Für die Mehrheit gehörten verbale und körperliche Attacken zum Berufsalltag.
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