Tarifabschluss für Kinopolis erreicht

Nach schwierigen Verhandlungen ist es am 30. Juli 2008 gelungen, einen neuen Lohntarifvertrag für Kinopolis Viernheim abzuschließen. Die Löhne steigen ab dem 1. August 2008 um 1,75 Prozent, ab dem 1. Januar 2009 um weitere 1,0 Prozent. Weiterhin wurde vereinbart, die Jahresleistung in diesem Jahr von 550 auf 580 Euro und im kommenden Jahr auf 600 Euro zu erhöhen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2009. Rechtlichen Anspruch auf die Lohnerhöhung haben nur die Mitglieder von ver.di.
Der Abschluss entspricht im Volumen weitgehend der im letzten Jahr vereinbarten Erhöhung der Löhne im Flächentarifvertrag. Die im Vergleich mit vielen anderen Branchen unterdurchschnittliche Erhöhung spiegelt die Situation der Kinobranche wider. Mit dem Abschluss ist es aber gelungen, auch für die Beschäftigten im Kinopolis Viernheim spürbare Verbesserungen zu erreichen. Die Stundenlöhne steigen in zwei Stufen je nach Berufsgruppe um 21 bis 30 Cent.

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Kolumbien: Indigene erobern mediale Welt

Moderne Radiostudios, qualifizierte Journalist*innen und innovative Kommunikationsstrategien haben dazu geführt, dass indigene Organisationen in Kolumbien hör- und sichtbarer werden. Die Wiege des Aufbruchs in diese Medienwelt steht im Verwaltungsbezirk Cauca im Südwesten Kolumbiens, wo Koka-Plantagen sprießen, wo Guerilleros und Paramilitärs bis heute um die Kontrolle kämpfen. Dort fand 2010 eine Konferenz zu indigenen Kommunikationskonzepten statt. Seitdem ist die Zahl der Berichterstatter*innen indigener Herkunft deutlich gestiegen. Ein Besuch in Santander de Quilichao.
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Journalist*in – noch immer Traumberuf?

„Ich wäre geblieben, wenn…“ – unter dieser melancholischen Überschrift berichteten drei Ex-Journalist*innen, warum sie aus dem Journalistenberuf aus- und in ein anderes Leben umgestiegen sind. So geschehen beim 25. Forum Lokaljournalismus, das vom 18. bis 20. Mai auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der „Nordsee-Zeitung“ in Bremerhaven stattfand. 
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Kaum Menschen mit Behinderung im Film

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ARD-Beschäftigte im Warnstreik

Die Beschäftigten von Norddeutschem und Westdeutschem Rundfunk wollen sich nicht mit der Verzögerungstaktik der ARD in der laufenden Tarifrunde abfinden. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, folgten viele dem ver.di-Aufruf zu einem  Warnstreik am 24. Mai. Denn gesellschaftliche Wertschätzung bedeute auch einen angemessenen Inflationsausgleich. Bei galoppierender Inflation bräuchten die Beschäftigten jetzt ein Angebot, dass den Namen verdiene, so ver.di. Und wollten sich nicht weiter hinhalten lassen.
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