Tarifabschluss für Verlagsangestellte

Foto: Joe E. Roettgers

Die Angestellten in Zeitungsverlagen in NRW erhalten eine Tariferhöhung. Darauf einigten sich ver.di und die Zeitungsverleger in der zweiten Verhandlungsrunde am 19. Dezember 2016. Zuvor hatten sich die Verleger geweigert, den Tarifabschluss der Druckindustrie zu übernehmen. Nun gibt ab dem 1. Februar dieses Jahres 1,6 Prozent mehr Geld nach vier Nullmonaten.Nach der ersten Erhöhung in diesem Jahr folgen noch einmal 1,8 Prozent ab dem 1. April 2018. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 27 Monate bis 31. Dezember 2018. Die ver.di-Tarifkommission konnte ihr Verhandlungsziel nicht ganz erreichen, hat aber nach einer kritischen Diskussion dem Abschluss zugestimmt.

Im Vorfeld der zweiten Verhandlung hatten Beschäftigte aus mehreren Zeitungsverlagen mit Protestresolutionen und Unterschriftenlisten die Position der ver.di-Verhandlungskommission unterstützt.

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Neuer Tarif für die Papierverarbeitung

Für die Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie konnte in der vierten Verhandlungsrunde am frühen Morgen des 10. Januar 2017 ein neuer Tarifvertrag vereinbart werden, der Steigerungen in zwei Stufen vorsieht.
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BGH: 45.000 Euro Honorarnachzahlung

Ein freier Sportjournalist, der mehrere Jahre für die Ruhr Nachrichten arbeitete, erhält nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm, dass nun vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigt wurde, eine Honorarnachzahlung in Höhe von 45.000 Euro. Grundlage sind die gemeinsamen Vergütungsregeln für Freie, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Anfang März gekündigt hatte.
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NDR legt ein erstes Angebot vor

In der zweiten Verhandlungsrunde für einen Gehalts- bzw. Honorartarifvertrag legte der NDR am 24. April in Hamburg ein Angebot vor. Es lehnt sich an den Abschluss des Tarifvertrags der Länder im Öffentlichen-Dienst (TDL) an. Weitere ARD-Anstalten und auch das ZDF stehen vor dem Verhandlungsbeginn.
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Südkurier zahlt 130 Prozent Honorar nach

Obwohl der Südkurier die Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) unterzeichnet hat, lag mein Honorar weit unter den dort geltenden Sätzen. Rechtsanwalt und Klageandrohung haben den Verlag jedoch umgehend zu einer Honorarnachzahlung von 130 Prozent bewegen können. Mit meinem Bericht möchte ich auch andere freie Journalistinnen und Journalisten dazu ermuntern, ihre berechtigten Forderungen gegenüber den Verlagen geltend zu machen.
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