Tarifrunde bei dpa 2009 eingeläutet

Die dju in ver.di und der DJV haben ihre Vorstellungen von der Tarifrunde für dpa 2009 auf den Tisch gelegt. Sie fordern für die Beschäftigten der dpa eine Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent, mindestens aber um 270 Euro im Monat. Die Gehaltstarifverträge für die Angestellten und die Redakteurinnen und Redakteure enden am 31. Januar 2009. „Mit der Mindestforderung von 270 Euro wollen die Gewerkschaften ein deutliches Zeichen für die unteren Einkommensgruppen setzen. Die meisten Angestellten und die Redakteurinnen und Redakteure der Tarifgruppen I und „Start“ haben am heftigsten mit den zum Teil dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten zu kämpfen.
Belastet werde die Tarifrunde zusätzlich durch die geplante Ausgliederung der IT-Abteilung in eine Tochterfirma. ver.di fordere von der dpa die vollständige und dauerhafte Übernahme aller dpa-Tarifverträge für die Kolleginnen und Kollegen der IT-Abteilung. Ein Termin für die Aufnahme der Verhandlungen steht noch nicht fest.

    
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Nicht gegeneinander ausspielen lassen

„Echte Vielfalt bedeutet, dass niemand mehr ausgeschlossen wird“, heißt es im Intersektionalen Diversity-Guide, den die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) zusammen mit anderen Initiativen erarbeitet haben und gestern vorstellten. Zum einen wollen sie verhindern, dass sie gegeneinander ausgespielt werden, aber vor allem geht es ihnen darum, deutschen Redaktionen ein Online-Handbuch für intersektionale Diversitätsstrategien zu bieten, das ständig erweitert und aktualisiert werden soll.
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NRW kürt Fotografie der Flutkatastrophe

„Er-schöpft" – so nannte Benjamin Westhoff sein Foto aus Bad Münstereifel, das im „Bonner General-Anzeiger“ zu einem Bericht über die Flutkatastrophe erschien. Es wurde zum „NRW-Pressefoto des Jahres“ 2021 gekürt. Begleitend zur Preisverleihung wurde eine Ausstellung mit 35 der 349 eingereichten Bildern eröffnet. Sie ist bis zum 12. Januar 2022 im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und online zu sehen.
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Lohnzuwachs für Beschäftigte bei UCI

Nach fast zehnmonatigen Tarifverhandlungen mit UCI konnte am 25. November ein Abschluss erreicht werden. Demnach erhalten die Beschäftigten des Kinokonzerns mindestens 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit des Tarifvertrages bis Ende 2022. Dabei gelang es, für langjährig Beschäftigte drei neue, höhere Lohngruppen einzuführen, die ein deutliches Plus von bis zu 8 Prozent in der Spitze bedeuten. Auch eine Erhöhung der Jahressonderzahlung konnte für 2022 erreicht werden.
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Meilenstein im Kampf gegen SLAPP-Klagen

Ein Bündnis aus Medien- und Nichtregierungsorganisationen, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten Union (dju) in ver.di, begrüßt das Vorhaben der Ampel-Koalition, „europaweit Maßnahmen gegen Einschränkungen der Freiheitsrechte wie z.B. durch missbräuchliche Klagen (Strategic Lawsuits against Public Participation, SLAPP) zu unterstützen.“ Die Organisationen bewerten dies als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen sogenannte SLAPPs. Sie fordern die neue Bundesregierung auf, nicht nur die Initiative der EU gegen SLAPPs zu unterstützen, sondern außerdem ein deutsches Anti-SLAPP-Gesetz auf den Weg zu bringen.
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