Unzureichendes Lohnangebot

Die dritte Verhandlungsrunde für die über 1.000 Beschäftigten in Filmproduktions-, Postproduktions- und Studiobetrieben zwischen dem Verband für filmtechnische Betriebe (VTFF) und ver.di hat erste Bewegung gebracht. ver.di fordert Tariferhöhungen von 4,5 Prozent. Der VTFF hat nun ein Angebot zu Lohnerhöhungen von je 0,8 Prozent ab Juli 2010 und ab April 2011 für eine Laufzeit bis Ende 2011 abgegeben. Das hat ver.di als vollkommen unzureichend bezeichnet. Der VTFF hat zwar die Reduzierung der Sonnabend-Zuschläge zurück genommen. Weiterhin fordert die Arbeitgeberseite aber, die Mehrarbeits-Zuschläge teilweise zu streichen und zu verringern. „Zuschläge für besonders engagierte Mitarbeiter zu kürzen, ist demotivierend. Und die angebotene Tariferhöhung ist tatsächlich ein Reallohnverlust. Statt Kürzungen bei Zuschlägen erwarten wir spürbare Tariferhöhungen“, erklärte ver.di-Tarifsekretär Matthias von Fintel. Die Verhandlung wird am 28. April 2010 in Berlin fortgesetzt.

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