ver.di unterwegs

Medientage 22.–24. Juni 2018 #Krassmedial

„Gute Daten, schlechte Daten: Journalistische Arbeit mit neuen Quellen“ – Welche Daten brauchen wir für unsere journalistische Arbeit? Wie können wir die Datenberge beherrschen? Und wie wirken sich die Entwicklungen auf die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten aus? Die Tagung bietet Antworten auf diese und andere Fragen – für etablierte Medienschaffende genauso wie für den interessierten journalistischen Nachwuchs. In Vorträgen und Workshops sollen gemeinsam Zusammenhänge und Lösungen erörtert werden. Medientage in der ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin-Wannsee.

Digitalisierungskongress 12./13. April 2018 Zum Gemeinwohl

„Gemeinwohl in der digital vernetzten Gesellschaft: Wir arbeiten dran!“ – Eine digitale Agenda jagt die andere. „Smart Services“, „Internet der Dinge“, und „Künstliche Intelligenz“ lauten die Stichworte. Doch jenseits aller Technikdebatten: Wie steht es eigentlich um Strategien für das Gemeinwohl? Was bedeutet Gemeinwohl in der digitalen Gesellschaft? Wer definiert es und welche Bedeutung kommt dabei der Arbeit zu? Der Digitalisierungskongress 2018 im Haus der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin. www.verdi.de/themen/digitalisierungskongresse/kongress-2018

Diskussionsveranstaltung März 2018: Rechte Aktivisten

In diesen Tagen beginnen bundesweit die Betriebsratswahlen. Die politische Rechte hat sich dafür neu aufgestellt. So wurde eine Interessengemeinschaft „Arbeitnehmer in der AfD“ (AidA) gegründet. Die extreme Rechte wird unter dem Titel „Patrioten schützen Arbeitsplätze“ mit eigenen Kandidaten aufwarten.

„Welche Gefahren für gewerkschaftliches Handeln und Autonomie gehen von diesen Initiativen aus?“ Diskussionsveranstaltung im Hamburger Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 62, 23. März um 19 Uhr.

mediafon-Ratgeber aktualisiert: Elterngeld & Co.

Der mediafon-Ratgeber zu Mutterschafts-und Elterngeld „Wenn Selbstständige Kinder kriegen“ von Rüdiger Lühr ist in aktualisierter 23. Auflage erschienen. Die 28seitige Broschüre erklärt alle aktuellen Regelungen für den Mutterschutz nach der Reform 2017, für das klassische Mutterschaftsgeld und das neue „Mutterschaftsgeld“ für privat krankenversicherte Frauen, für Elterngeld, Elterngeld Plus, Partnerschaftsmonate und Elternzeit, das Kindergeld, den Kinderzuschlag und die Freibeträge bei der Einkommensteuer, außerdem Neues zum Kinderkrankengeld. Für alle Besitzer_innen des gedruckten Ratgebers Selbstständige steht das PDF kostenlos zum Download bereit. Alle anderen können den Ratgeber kostenpflichtig anfordern (17,85 Euro).

Berlinale 2018: FairFilmAward verliehen

Gerechte Arbeitsbedingungen in der Film- und Fernsehbranche waren erneut Thema einer Veranstaltung im Rahmen der Berlinale 2018. Dabei wurde in der Berliner Kulturbrauerei gefragt, wie man Kräfte und Kompetenzen besser bündeln kann, und nach Modellen für Selbstorganisation, Kollektivität und Solidarität gesucht.

Erneut wurde auch der FairFilmAward für die fairsten Filmprojekte des vergangenen Jahres verliehen. 33 Verbände, darunter ver.di, konnten als Kooperationspartner für die Veranstaltung gewonnen werden, die vom Branchennetzwerk Crew United ausgerichtet wurde.

Mit dem Preis für die fairste Filmproduktion wurden „Rentnercops“ in der Kategorie „Serie“ und „Der Vorname“ in der Kategorie Spielfilm ausgezeichnet. Für die Ermittlung der Preisträger haben 2000 Crew United-Mitglieder die Filme nach einem Schul­notensystem von eins bis sechs bewertet. Abgestimmt werden konnte dabei nur über Produktionen, an denen man auch selbst beteiligt war.

Den inoffiziellen Preis der absolut unfairsten Produktion sahnte dagegen „Berlin, I love you“ von der Walk on Water Films und unter der Regie von Til Schweiger ab. Der Film wurde mit fast einer Million Euro vom Deutschen Filmförderfonds (DFFF) finanziert.

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Tarifrunde bei den Privatradios gestartet

Für die rund 1.000 Beschäftigten in Privatradios, die im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) zusammengeschlossen sind, haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) am 12. Oktober 2021 Tarifverhandlungen gestartet. ver.di fordert für die redaktionellen, technischen und kaufmännischen Beschäftigten einen Festbetrag in Höhe von 175 Euro, für Volontär*innen von 100 Euro und für Auszubildende von 50 Euro für eine Laufzeit über die kommenden zwölf Monate. Die Arbeitgebervertreter haben ihrerseits kein konkretes Angebot gemacht.
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RBB-Freie in Aktion: „Bloß nicht geizen“

„#Wirsindnichtda“ heißt die Aktion der RBB-Freien in der Woche vor der Bundestagswahl, zu der sich bereits über 360 Kolleg*innen eingetragen haben. Zum Auftakt gab es eine Demonstration vor dem RBB-Fernsehzentrum in der Masurenallee wie schon am 1. Mai zur Aktion „#FreiimMai“. Nach wie vor geht es vor allem um Beschäftigungs- und Honorarsicherung für die vielen freien Mitarbeiter*innen, ohne die ein gutes Programm beim RBB nicht möglich ist.
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Neue Publik-Chefin

Maria Kniesburges war seit 2007 Chefredakteurin der ver.di publik und der ver.di news. 14 Jahre lang prägte sie die ver.di-Medienlandschaft. Jetzt ist sie in den Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolgerin Petra Welzel ist seit dem 1. September im Amt. Die Kunsthistorikerin und Journalistin hat mehr als 30 Jahre journalistische Erfahrung. Seit ver.di-Gründung ist sie Chefin vom Dienst der ver.di publik, mittlerweile auch für verdi.de und verdi.tv. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich die ver.di-Medien weiterentwickelt haben und den Herausforderungen der Gegenwart mit ihren zahlreichen Kommunikationskanälen gerecht werden. Denn die Ansprüche an Kommunikation haben sich seit der…
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Abschied von Fritz Wolf

Wir trauern um unseren Autoren Fritz Wolf. Er starb am 29. August im Alter von 74 Jahren nach schwerer Krankheit. Sein Thema war der Dokumentarfilm. Kritisch benannte Wolf immer wieder die mangelnde Wertschätzung dieses Filmgenres, die sich unter anderem in zu wenig und zu späten Sendezeiten im Fernsehen sowie in nicht ausreichender Förderung manifestierte. Mit so manchem Filmtipp in M verschaffte er einer Doku mehr Aufmerksamkeit, regte an, sie zu schauen. Fritz Wolf war auch Autor für epd medien, verfasste verschiedene Studien und war viele Jahre aktiv in Gremien des Grimme-Preises. Wir werden ihn vermissen.    
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