Weltweite Unterstützung für die CinemaxX-Beschäftigten

Seit einem Jahr verweigert sich das Management der Kinokette CinemaxX, mit ver.di einen Tarifvertrag abzuschließen. Bisher kam es zu über 100 Streikaktionen. „Wir unterstützen euren Kampf für einen fairen Tarifvertrag“, so die Botschaft vieler Mediengewerkschaften aus aller Welt an die Beschäftigten von CinemaxX. So forderte Zoé Lanara (Präsidentin) und Jim Wilson (Geschäftsführer) von der Gewerkschaftsinternationalen UNI-MEI im Namen von 250.000 Medienschaffenden rund um den Globus das Kino-Management auf, seine Blockadehaltung aufzugeben und mit ver.di umgehend ernsthafte Verhandlungen zu führen. „Euer tarifloser Zustand ist nicht akzeptabel“, schreibt die Kulturgewerkschaft Lettlands. Die niederländische Gewerkschaft FNV-KIEM wünscht Kraft und Ausdauer und aus Kanada kommt die Botschaft, es sei nicht nachvollziehbar, dass sich CinemaxX seit einem Jahr weigert, einen Tarifvertrag abzuschließen. Auch aus Serbien-Montenegro, Litauen und Frankreich trafen Solidaritätsbekundungen ein.

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Hanau: Betroffenen mehr Raum geben

Zum Jahrestag des rassisch motivierten Anschlags in Hanau hatten Interkultureller Mediendialog und dju in ver.di Hessen eingeladen, über Diskursverschiebungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Es gebe zwar mehr Sensibilität, aber „in bestimmten Redaktionen ist der Groschen noch nicht gefallen, weil es sie nicht betrifft“, konstatierte Hadija Haruna-Oelker vom Hessischen Rundfunk.  Veränderungen habe es vor allem durch den Druck von Angehörigeninitiativen der neun Opfer gegeben, so Gregor Haschnik von der „Frankfurter Rundschau“.
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VG Wort-Mitglieder zum Voten aufgerufen

Die VG Wort wird am 20. März ihre ordentliche Mitgliederversammlung nachholen. Sie musste im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie ausfallen. Da wir uns nach wie vor im Corona-bedingten Lockdown befinden, wird die Versammlung ausschließlich Online stattfinden. Die Einladungen gehen derzeit an die Mitglieder raus. Über vorliegende Anträge können die Mitglieder der VG Wort bereits im Vorfeld oder dann während der Versammlung online abstimmen. Auch Stimmübertragungen sind möglich und erwünscht.
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Mitbestimmung darf Freie nicht auslassen

Das Bundespersonalvertretungsgesetz für Freie öffnen! – Diese Haltung vertritt ver.di seit Langem. Nun bekräftigt Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz die Forderung nach Mitbestimmung von freien Mitarbeitenden auch in Personalräten des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks. Er richtet sich mit Briefen direkt an die Mitglieder der Bundestagsausschüsse für Inneres sowie Kultur und Medien. Die Gesetzesnovelle wird aktuell in den parlamentarischen Gremien debattiert.
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EU will Tarifierung für Solos ermöglichen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Initiative der EU-Kommission, deutlich mehr Möglichkeiten für Tarifverträge für Solo-Selbstständige zu schaffen, als "Stärkung von Ein-Personen-Unternehmen bezeichnet". Das europäische Wettbewerbsrecht soll so geändert werden, dass zukünftig kollektive Vereinbarungen zwischen Solo-Selbstständigen und Auftraggebern rechtssicher möglich sein sollen.
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