Leserbrief: Tipps zum Nachlesen

M 3 /2013 „Viel zu oft Kapital

Die Frage des Autoren in dem Interview „Viel zu oft Kapital“, wie sich interessierte Laien oder Gewerkschafter am besten über „Kapital und Arbeit“ informieren können, beantwortet Uwe Polkaehn nur mit dem Verweis auf die

Darstellung der „Erscheinungsebene“, die selbst als kritisch aufbereitete tägliche Datenmixtur wesentliche Ursachen bzw. dahinter stehende Interessen kaum wiederzugeben vermag. Immer noch helfen Bücher da weiter, insbesondere von K.G. Zinn „Wie Reichtum Armut schafft“ (4.erw. Auflage, Vsa-Verlag, 300 S., 2006) oder die „23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen“ von Ha-Joon Chang (Goldmann-TB, 370 S., 2012) und etwas schmaler mit 96 S. von Ingeborg Dummer „Gerechte Verteilung !? mit langem Atem zu mehr sozialer Gerechtigkeit“ (Vsa-Verlag, 2012). Lesen und weiter empfehlen.

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Kodex zum Schutz von Journalisten

Die Bedrohung von Journalist*innen hat in Deutschland enorm zugenommen. Vor allem bei Demonstrationen kommt es immer öfter zu gewalttätigen Angriffen. Hetztiraden wabern durchs Netz. Um die Pressefreiheit zu gewährleisten und feste wie freie Journalist*innen zu schützen, hat ein Bündnis von Berufsorganisationen, Mediengewerkschaften und Beratungseinrichtungen Standards entwickelt und einen Schutzkodex für Medienhäuser formuliert.
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Pressekodex für polizeiliche Arbeit

Baden-Württemberg hat einen Pressekodex für die polizeiliche Arbeit eingeführt. Damit würden für die Polizei in Baden-Württemberg landesweite Standards festgelegt und der Rahmen für eine professionelle Zusammenarbeit mit den Medien abgesteckt, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung des Pressekodex am Mittwoch in Stuttgart. Er sieht hier zudem eine bundesweite Vorreiterrolle des Landes „im Bestreben, staatliches Handeln so transparent wie möglich zu machen“.
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Redaktionelle Artikel zu Discounter-Preisen

Die Social-Media-Anfragen bestimmen das Angebot: Immer mehr Marketing-Unternehmen und -Agenturen schreiben proaktiv freiberufliche Texter*innen und Redakteur*innen auf LinkedIn sowie Xing an und locken mit flexibler Arbeitszeiteinteilung, Homeoffice und anderen „Freiheiten“, um von ihrer Dumpingpreis-Wirtschaft abzulenken. Erst einmal Honig um den Texter-Mund schmieren, bevor es um die bittere Wahrheit der Entlohnung geht. Denn viele von ihnen wollen für redaktionelle Beiträge nur wenige Cents pro Wort zahlen.
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Verheerendes Signal an Freie im RBB

Eine überfällige Reform droht zu scheitern. Gerade noch sah es so aus, als würde ein medienpolitischer und arbeitsrechtlicher Anachronismus im Rundfunk Berlin-Brandenburg endlich auf den Müllhaufen der Geschichte gekippt: Der Ausschluss der rund 1.500 arbeitnehmerähnlichen festen Freien von der betrieblichen Mitbestimmung. Der Entwurf des neuen RBB-Staatsvertrags sah vor, die Degradierung dieser Freien zu Beschäftigten zweiter Klasse endlich aufzuheben: durch ihre Einbeziehung in den Personalrat.
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