Online-Fotomakler

Noch ist der deutsche Bildagenturmarkt vielfältig. Auf ihm tummelt sich von Fotografen-Agenturen wie Laif (www.laif.de), Ostkreuz (www.ostkreuz.de) oder Visum (www.visum-images.com) über spezielle Anbieter für Food- (www.foodcentrale.com) oder Tierfotos (www.wildlifebild.com) bis hin zur größten inhabergeführten Agentur Mauritius (www.mauritius-images.com) noch einiges neben den Global Playern.

Corbis: Bill Gates‘ „Privatagentur“ (Umsatz 2004: 170 Millionen US-Dollar) hat in den letzten Jahren alles aufgekauft, dessen sie habhaft werden konnte – Fotos wie Agenturen. Hinter Getty die Nummer zwei der Global Player (http://pro.corbis.com).

dpa Picture-Alliance: Das Portal der dpa- und Partneragenturen AKG-Images, dpa-Bilderdienste, KPA Photo Archive, Okapia und Picture Press hat drei Millionen Fotos im Portefeuille (www.picture-alliance.com).

Alamy: Das britische Online-Portal hat 282 Bildagenturen und rund 4.200 Fotografen mit 2,5 Millionen Bildern im Angebot – und es werden täglich mehr. In Deutschland wird Alamy vom Serviceanbieter Strandperle repräsentiert (www.alamy.com, www.strandperle.biz).

Fotofinder: Der Web-Bilderdienst versteht sich als Internetmarktplatz. Im Unterschied zu vielen Bildagenturen werden von den Fotografen feste und nicht honorarbezogene Gebühren erhoben und man lässt ihnen die Bildrechte (www.fotofinder.net).

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„Ich vertraue Afghanistan noch immer“

Shahrbanoo Sadat erzählt in ihrem Film „Kabul Kinderheim“ von dem Leben in einem Waisenhaus in Afghanistan ab Ende der 1980er Jahre – und von der Magie des Kinos. Bis zum Einmarsch der Taliban im August dieses Jahres lebte Sadat in Kabul. Dann floh sie mit ihrer Familie und wohnt nun in Deutschland. Anlässlich des Kinostarts spricht sie im Interview mit M über ihre letzten Tage in Kabul, die Liebe der Afghan*innen zu Bollywood und darüber, wie die jüngsten Ereignisse in Afghanistan ihre Sicht auf ihren eigenen Film verändert haben.
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„Goldene Kartoffel“ für ältere Herren

Rund ums Karrieremachen und um „unterirdische Berichterstattung“ im Einwanderungsland Deutschland ging es bei der diesjährigen Bundeskonferenz der Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) in Köln. Sowohl bei der Podiumsdiskussion mit arrivierten Journalist*innen aus Familien mit Migrationsgeschichte als auch bei der Verleihung des Negativpreises „Goldene Kartoffel“ herrschte eine motivierende Aufbruchstimmung – mit viel Selbstbewusstsein und leichter Ironie.
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Klare Stellung gegen rechts gefordert

Die zurzeit stattfindende Frankfurter Buchmesse wird überschattet von den Debatten um die Teilnahme rechtsgerichteter Verlage. Die Messeleitung beruft sich auf Meinungs- und Publikationsfreiheit. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di reagiert mit Bestürzung auf die Ankündigung zahlreicher Autor*innen, der Frankfurter Buchmesse wegen der Präsenz rechter Verlage fernbleiben zu wollen, und fordert die Messeleitung auf, Rassismus und Menschenfeindlichkeit künftig keine Bühne mehr zu bieten.
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Verleger Ippen stoppt Bericht über Bild-Chef

Seit gestern steht der Vorwurf des Machtmissbrauchs bei Springer durch Bild-Chefredakteur Julian Reichelt erneut im Licht der Öffentlichkeit. Journalist*innen des Ippen-Verlages wollten nach wochenlanger Recherche über neue Erkenntnisse berichten. Verleger Dirk Ippen stoppte die Veröffentlichung. Das Team „Ippen Investigativ“ protestiert, da dies „allen Regeln der unabhängigen Berichterstattung“ widerspreche. Auch die dju in ver.di sieht Ippens Vorgehen kritisch. Reichelt wurde inzwischen von allen Aufgaben als Bild-Chef entbunden.
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