Comics von und gegen rechts

„Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics“. Zu diesem Thema ist ein Sammelband erschienen, der unter anderem die gleichnamige Tagung aus dem Jahre 2010 in Bad Boll dokumentiert (M 3/2009).


Über 20 namhafte internationale ExpertInnen analysieren in diesem Buch im interdisziplinären Rahmen Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen der „Comics von Rechts“, der „Comics gegen Rechts“ und von Comics in der Bildungsarbeit.
Ralf Palandt (Hrsg.): Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics, Archiv der Jugendkulturen Verlag e. V., 450 Seiten, durchgängig farbig illustriert, Hardcover, 36,- €, ISBN 978-3-940213-62-4, Bestellung im Buchhandel oder im Online-Shop des Archivs der Jugendkulturen (http://jugendkulturen.de)

„Reportagecomics. Dokumentarische Comics. Comicbiographien. Lautet das Thema der 6. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) vom 11. bis 13. November 2011 an der Universität Passa. (www.comicgesellschaft.de)

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Buchtipp: Sprache in den Medien

Seit Jahrhunderten wird den Zeitungen eine Verhunzung der deutschen Sprache vorgeworfen. Zeitungsschreiber seien als „Sudler“ für alle nur erdenklichen Sprachverhunzungen verantwortlich. Das Zitat stammt vom 1860 verstorbenen Philosophen Arthur Schopenhauer. Schon 1643 geißelte der Arzt und Dichter Christoph Schorer aus Memmingen die „Sprachverderber“, weil sie so viele französische und lateinische Vokabeln verwendeten.
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Buchtipp: Feministische Politik für das Internet

Politische Bewegungen wie der Arabische Frühling oder Kampagnen gegen sexualisierte Gewalt wie #metoo verdeutlichen das demokratische Potential des Internets. Doch strukturell schreibt das Netz Ungleichheit und Diskriminierungen der analogen Welt im Digitalen fort, kritisiert Francesca Schmidt in ihrer feministischen Einführung in die Netzpolitik. Mit Blick auf digitale Gewalt wie Hassrede und Überwachungen à la Alexa lotet sie verschiedene Regulierungsmöglichkeiten aus und gibt wichtige Impulse für die aktuelle Netzpolitik.
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Buchtipp: Entstehung des Mediensports

Sport als kulturelles Massenphänomen war seit Beginn des Filmzeitalters Gegenstand filmischer Bearbeitung – als Spielfilm wie auch als Dokumentarfilm. Ungeachtet der derzeit stark gestiegenen Nachfrage nach dokumentarischen Sportfilmen fand eine wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Genre bislang nur sehr marginal statt. Dieses Defizit aufzuheben beabsichtigt der soeben vorgelegte Band aus dem Herbert von Halem Verlag.
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Buchtipps: Zu früh auf dem Müll gelandet

Zwei erstaunliche Bücher, die mit Journalistik und Journalismusausbildung in der DDR zu tun haben, sind in diesem Herbst erschienen. Streng theoretisch das eine, von Geschichten und Personen strotzend das andere. Beide benennen Defizite und verweisen auf einen grundlegenden Mangel. Und sie halten auf ihre Weise ein „Fenster offen“ zu Sichtweisen und Erfahrungen, die nach 30 Jahren noch längst nicht aufgearbeitet sind.
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