Inhalt M 11/1997

Titelthema
Nachdenken über den Beruf – Journalismus und Verantwortung

Journalismus, Ethik, Verantwortung, Medien-Zukunft
Zehn Thesen Von Volker Herres

Die Geschichte, das Interessante und die Wahrheit
Ethik im Zeitalter der Netze

Grenzen der Berichterstattung – soll es die geben
Ethische Aspekte Von Uwe Beck

Aktualitätsversessenheit und Zukunftsvergessenheit im deutschen Journalismus
Von Franz Alt

Armut stört
Über den Stellenwert der Sozialberichterstattung in den Medien
Von Thomas Gesterkamp

Der Skinhead als Alibi
Eine Pressestudie
Von Klaus Farin

Öffentliches Interesse, Privatangelegenheiten und die Schwierigkeiten einer Grenzziehung
Bilanz eines Korrespondenten
Von Eckart Spoo

Der Frieden ist das erste Opfer des Krieges – deshalb Friedensjournalismus
Thesen von Johann Galtung

Print-Medien

Die neue „Weltbühne“ heißt „Ossietzky“
Politische Wochenschrift soll noch 1997 erscheinen/Streit um Namensrechte

Parteiliche Abonnementswerbung
Die „Neue Marburger Zeitung“ erhitzt die Gemüter

Zeit der Ernüchterung
Das Redaktionsstatut des „Mannheimer Morgen“ gilt nicht mehr

Keine kriminelle
Vereinigung „radikal“-Verfahren eingestellt

Seltener Sieg für die Pressefreiheit
Strafkammer rügt Hausdurchsuchung bei einem Hanauer Journalisten

FAZ – Prostitution für Shell
Letzte Meldung

Zensurvorwurf gegen „Sonntagsblatt“

Tarifpolitik

dpa: Tarifeinigung zum Greifen nah
Nach Abschluß am 17. 10. 1997 bedarf es nur noch der Zustimmung der Gremien

BDZV: Kein Gehaltsabschluß – Kompromiß zur Arbeitszeit abgelehnt
BDZV besteht weiter auf Kappung bei Berufsjahren und Reduzierung der Jahresleistung

Journalismus

Jeder zweite recherchiert im Internet
Redaktionelle Nutzung von Online-Medien bei Tageszeitungen nimmt zu

Fachgruppenarbeit neu organisieren
Bilanz des Bundesvorstand der Fachgruppe Journalismus vor der Bundesdelegiertenkonferenz im November ‘97

Erstmals gemeinsamer Fachgruppenvorstand
für die Landesfachgruppen im LBZ Nord

Berliner Zeitung mißachtet Arbeitsgericht
Erneuter Kündigungsversuch gegen Peter Venus

<h3″>Rundfunk

Vom schwierigen Neuland der Industriegewerkschaft Medien
Im Privaten Rundfunk und der Filmwirtschaft entscheidet sich ein Stück Zukunft der Mediengewerkschaft

Tarifforderung Privater Rundfunk

Medienpolitik Nur alte Hüte
Der SWR-Staatsvertrag unter der Lupe eines Praktikers
Von Otto Wilfert

Vom Ausverkauf und Freifahrtscheinen
Kommentar

„Refom im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – Gewerkschaften und Rundfunkanstalten – Partner oder Kontrahenten“
Diskussionsveranstaltung der IG Medien in Hamburg

Erklärung der PR- und GPR-Vorsitzenden
Privatisierung schwächt öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Film

„Thrilling and moving“
Wo steht der Dokumentarfilm?
5. Baden-Badener Dokumentarfilm-Workshop

Einigung über Arbeitszeit, Lohnfortzahlung und Einkommen
Tarifabschluß VTFF

Ausland

Euro-Betriebsräte

Aktionen für Scheremet erfolgreich
Weißrussischer Journalist freigelassen

Colonia Dignidad
ai-Broschüre seit 20 Jahren verboten

Medienarbeit in der Entwicklungspolitik vor Ort
Die Community Development Library (CDL) in Bangladesh

Türkei: Göktepe-Prozeß ohne Ende
Angeklagte widerrufen Aussagen – Neue unhaltbare Mordtheorien

Aktion für René Solorio, Ernesto Madrid und Gerardo Segura, Mexiko

Freiheit auf türkisch
Solidaritätsappell

Rubriken

Briefe an „M“
Bücher
Seminare
Service
Terminkalender
Leute/Preise
Impressum

nach oben

weiterlesen

Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
mehr »

Zwischen Utopie und Realität

Vor 75 Jahren, am 17. Mai 1946, schickte der Münchner Kabarettist Werner Finck ein launiges Telegramm nach Babelsberg: „Ein ferner Wink von Werner Finck, damit das Ding Euch wohl geling.“ Gemeint war die Deutsche Film-A.G., kurz DEFA genannt, die erste deutsche Filmfirma nach dem Zweiten Weltkrieg, die an jenem Tag eine Lizenz zur „Herstellung von Filmen aller Art“ erhielt. Neben deutschen, darunter auch einigen aus dem Exil zurückgekehrten Filmschaffenden waren Kulturoffiziere der Sowjetischen Besatzungszone maßgeblich an der Gründung beteiligt. Und doch verstand sich die DEFA zunächst als gesamtdeutsches Unternehmen. Viele der frühen, hochfliegenden Träume endeten…
mehr »

Polizeigewalt in Kolumbien

Kolumbiens Polizeieinheiten zur Aufstandsbekämpfung (ESMAD) werden für Dutzende von Toten und Schwerverletzten seit dem Beginn der sozialen Proteste im Frühjahr verantwortlich gemacht. Dabei wurden auch Journalisten gezielt bei ihrer Arbeit angegriffen, kritisiert die Stiftung für Pressefreiheit (FLIP). Videos, Fotos und Zeugenaussagen aus Städten wie Sibaté, Cali und Popayán belegen das. Doch die Regierung in Bogotá geht auch verbal gegen kritische Berichte vor allem in den sozialen Medien vor: von Cyber-Terrorismus ist die Rede. Für Jonathan Bock, FLIP-Direktor, ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung.
mehr »

Trauer um Karl Königbauer

Bei einem tragischen Unfall während einer Bergwanderung am Heuberg bei Brannenburg ist vor wenigen Tagen Karl Königbauer (65) ums Leben gekommen. Der erfahrende Bergsteiger, der auch schon einige Sechstausender bezwungen hat, ist offensichtlich abgestürzt und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
mehr »