Bunter und jünger

Medienfachbereich startet in Rheinland-Pfalz/Saar durch

Mit 18 „Neuen“ und im Durchschnitt acht Jahre jünger, so startet der Fachbereich 8 im Saarland nach seiner Mitgliederversammlung am 16. Oktober durch. Erstmals wurden neue Vorstandsmitglieder auch auf betrieblichen Mitgliederversammlungen nominiert – ein Novum im Fachbereich Rheinland-Pfalz/Saar. Kriterium für die Auswahl der Betriebe, die im Vorstand vertreten sind: es müssen dort spürbare gewerkschaftliche Aktivitäten stattfinden.
Dem Fachbereichsvorstand gehören neben dem Saarländischen Rundfunk und seiner Enkelin Globe TV, der Privatsender Radio Salü und das Staatstheater an. Druckindustrie und Verlage – immer noch mitgliederstärkste Fachgruppe im FB 8 – sind durch die Betriebe Saarbrücker Zeitung, Westpfälzische Verlagsdruckerei, Fermedia und Krüger Druck und Verlag vertreten. Der Bereich Industrie wird durch den Reifenhersteller Michelin repräsentiert, der Verband der Schriftsteller Saar durch seinen Vorsitzenden.
Dass wir viele Probleme zu stemmen haben war eine – allerdings nicht neue – Erkenntnis der Zukunftswerkstatt, die der neue Vorstand Mitte November durchführte. Tarifauseinandersetzungen beim Saarländischen Rundfunk, bei Globe TV, bei der Saarbrücker Zeitung, beim Staatstheater und weitere Sanierungen in Druckbetrieben, das sind die tarifpolitischen Herausforderungen für 2011. Die Tarifrunde 2011 beim Saarländischen Rundfunk soll mit einer Organizing-Kampagne begleitet werden.

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Öffentlich-Rechtliche: Auftrag und Erwartung

Gerade in Pandemiezeiten hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk Vertrauen und Wertschätzung beim Publikum gewonnen. Dennoch muss er weiterhin mit den Attacken seiner Gegner leben. „Das ist unser Programm!“ Unter diesem Titel diskutierten auf einer medienpolitischen Tagung von ver.di und DGB in Berlin Medienwissenschaftler und Journalist*innen über den „öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwischen Auftrag und gesellschaftlichen Erwartungen“.
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