DOK Leipzig: Jurymitglieder für ver.di-Preis gesucht

DOK Leipzig 2015: ver.di-Preisträgerin Marianna Economou mit Jury
Foto: DOK Leipzig/ Jonathan Skorupa

Der im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK verliehene ver.di-Preis wird ab 2016 erstmals als „ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness“ an einen Film aus dem Deutschen Wettbewerb verliehen. Im Zuge dieser neuen Ausrichtung des mit 2.500 Euro dotierten Preises wird künftig auch die Zusammensetzung der ver.di-Jury nach einer zuvor jahrelang konstanten Besetzung alljährlich wechseln. Noch bis zum 10. August 2016 können Bewerbungen und Vorschläge für die Jury 2016 eingereicht werden.

In dem maximal fünf Personen umfassenden Gremium können ver.di-Mitglieder aus allen Gliederungen der Gewerkschaft ehrenamtlich mitarbeiten.
Die Kandidat_innen sollten filmaffin und politisch interessiert sein, für die Festivalwoche freie Zeit zur Verfügung haben und sich entsprechend vorbereiten können. Eine Einführung in die Grundsätze der Juryarbeit erfolgt im Vorfeld; während des Festivals wird eine gute Betreuung durch das DOK-Team angeboten. Junge Kolleg_innen aus der Region sind besonders willkommen. Einbezogen werden soll auch ein_e Vertreter_in der bundesweiten Initiative der Festivalarbeiter_innen, die sich unter dem Dach von ver.di für bessere Arbeits- und Einkommensbedingungen in der Branche einsetzt.

Bewerbungen und Vorschläge bitte bis zum 10. August 2016 an berlin@connexx-av.de oder baerbel.winkler@verdi.de.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

US-Regierung schränkt Journalistenvisa ein

och Die US- Regierung kündigte hat vor die Gültigkeitsdauer von Visa für ausländische Journalist*innen in den USA von mehreren Jahren auf 240 Tage zu verkürzen. Für chinesische Journalist*innen soll die Gültigkeit auf  90 Tage  beschränkt werden. Der Europäische Journalistenverband (EFJ) verurteilt diese drastische Einschränkung aufs Schärfste.
mehr »

Drei Fragen zum Abschluss im WDR

Nach sieben intensiven Verhandlungsrunden wurde beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) ein Tarifabschluss erzielt. „Dieser Abschluss ist das Ergebnis eines harten und langen Kampfes. Unter den schwierigen finanz- und medienpolitischen Rahmenbedingungen war das kein Selbstläufer“, erklärt Christof Büttner, zuständiger Gewerkschaftssekretär von ver.di.
mehr »

Arte soll europäischer werden

Es sind hochgesteckte Ziele, die vor einem Jahr die Regierungen in Deutschland und Frankreich bekannt gaben: die Weiterentwicklung von Arte zu einer europäischen Medienplattform in 24 Sprachen. Dafür ist vor allem zusätzliches Geld aus EU-Töpfen nötig. Doch hierzu stehen konkrete Beschlüsse weiter aus. Arte arbeitet währenddessen kontinuierlich am europäischen Ausbau – und sieht Fortschritte.
mehr »

Appell für den Erhalt der Medienfreiheit

Der auf Initiative des MDR verfasste Leipziger Appell  bekommt immer mehr Unterstützung. Die Unterzeichnenden erkennen die Einschränkung der Medien- und Pressefreiheit. An entscheidenden Stellen bleibt der Appell jedoch vage.
mehr »