Neue Fachbereichsleiter

Der ver.di Fachbereich Medien hat zwei neue Landesleiter:  Manfred Moos (51) in Hessen und Martin Dieckmann (52) für den Norden (Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern).

Der Dipl.-Verwaltungswirt Manfred Moos arbeitete nach einem Studium der Germanistik und der Film- und Fernsehwissenschaft als Journalist in Frankfurt/Main und Wiesbaden. 1991 wurde er Tarifsekretär der IG Medien und wechselte 2001 nach Hessen als Sekretär des ver.di-Landesfachbereiches Medien. Der gebürtige Bonner Martin Dieckmann studierte Politologie und Kunstgeschichte. Der Diplom-Politologe arbeitete von 1983 bis 2000 als Pressedokumentar bei Gruner und Jahr in Hamburg, war zuletzt stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei G+J. 2001 ging er als Bundesfachgruppenleiter Verlage und Agenturen zum Hauptvorstand der IG Medien und hatte auch beim ver.di-Bundesvorstand diese Funktion inne, zu der 2005 die Arbeit als Referent für Medienpolitik hinzukam.

nach oben

weiterlesen

Gegen Einschüchterung vor Gericht mit SLAPPs

Ein Bündnis aus Medienorganisationen und NGOs, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat sich in einem Brief an die medien- und rechtspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Parteien im Bundestag gewandt, um auf die wachsende Bedrohung durch sogenannte SLAPPs aufmerksam zu machen. Die „Strategic Lawsuits Against Public Participation“ (strategische Klagen gegen die Beteiligung der Öffentlichkeit) sollen Kritiker*innen einschüchtern und verdrängen.
mehr »

China in der westlichen Öffentlichkeit

„Gemeinsam gegen China!“ Das vermeldeten einige deutsche Pressekommentare zum neu belebten transatlantischen Verhältnis unter US-Präsident Joe Biden. In der Gewissheit, dass die USA „Alliierte im Ringen um die globale Vorherrschaft“ braucht, ermunterten auch deutsche Jornalist*innen die Politik dazu, sich der neuen Großmachtkonkurrenz zu stellen. Gemeinsam wollen die G-7-Staaten den wachsenden Einfluss Pekings in der Welt bremsen.
mehr »

Brutaler Angriff auf Gewerkschafter

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist entsetzt über den brutalen Angriff auf einen Gewerkschafter am Rande einer nicht genehmigten "Querdenken"-Demonstration am 1. August 2021 in Berlin-Kreuzberg. "Diese brutale Gewalttat zeigt überdeutlich, dass es bei den sogenannten 'Querdenker'-Demos nicht um Kritik und Meinungsfreiheit geht, sondern um eine Ansammlung von Feinden der Demokratie", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz am Montag in Berlin.
mehr »

Es geht um Wahrheit, Transparenz, Integrität

Die Journalism Trust Initiative (JTI) ist eine Plattform, die vertrauenswürdige Nachrichtenquellen identifizieren und stärken will. Unter der Regie von Reporter ohne Grenzen (RSF) soll ein Beitrag gegen Hass, Propaganda und Fake News geleistet werden. Ende Mai wurde die Webseite freigeschaltet. Am 29. Juli diskutierten Projektteilnehmer verschiedener internationaler Medien zum Thema „Glaubwürdiger Journalismus als Gegengift gegen Desinformation“ über Funktionsweise und Aufgaben der Plattform.
mehr »