Neue Publik- Chefredakteurin

Neue Chefredakteurin der ver.di-Mitgliederzeitung Publik wird Dr. Maria Kniesburges (51). Seit 1996 war sie Referentin und seit 2002 Leiterin der Evangelischen Medienakademie / Jour­na­listenschule in Frankfurt am Main. Sie hat Publizistik studiert und auch in diesem Fach promoviert. Nach einem Volontariat im „Göttinger Tageblatt“, war sie von 1985 bis 1989 Chefin vom Dienst der tageszeitung (taz) und danach freie Journalistin.


ver.di-Chefredakteur Martin Kempe (63) wechselt zur Jahresmitte in die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit. Er hatte beim Berliner Tages­spiegel volontiert, war Mitbegründer der taz, arbeitete über viele Jahre als Buch­autor und freier Journalist.
Ebenfalls in die Freistellungsphase der Altersteilzeit wechselt im Frühjahr Gunter Lange (57), bislang stellvertretender Chefredakteur von Publik. Er kommt aus der ver.di-Gründungsgewerkschaft DAG und war dort mehr als 25 Jahre in der Redaktion beim Bundesvorstand tätig – von 1997 bis 2001 als Chefredakteur.

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Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
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Aus für Freelancer in Presse und Kultur

Clasificador Nacional de Actividades Económicas (CNAE), Register für ökonomische Aktivitäten, heißt die Liste mit 2110 Tätigkeiten, die in Kuba seit dem 5. Februar für die freiberufliche Arbeit erlaubt sind. Eine Reform mit revolutionärem Potenzial, denn bislang durften nur 127 Berufe selbständig ausgeübt werden. Auf der vier Tage später erschienenen Verbotsliste sind jedoch jedwede freiberufliche Presse-Arbeit sowie etliche Berufe in der unabhängigen Kunstszene der Insel aufgeführt.
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Schon entdeckt? Qamar

Es sei „höchst an der Zeit mit, statt über Muslim*innen zu reden“, findet Muhamed Beganović. Die übliche Medienberichterstattung sei „reißerisch und eng fokussiert auf Themen wie Terror, Ehrenmord, Clan-Kriminalität oder die Kopftuch-Debatte“. Er hat mit Qamar (arabisch: Mond) deshalb ein neues, ästhetisch ansprechendes Gesellschafts- und Kulturmagazin von Muslim*innen für Muslim*innen gegründet. Es richtet sich an junge Leser*innen zwischen 15 und 35 Jahre im deutschsprachigen Raum und soll vor allem eines: Inspirieren.
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Aktion für Sherwan Sherwani, Nordirak

Am 7. Oktober 2020 kamen gleich sechs Polizeifahrzeuge zum Haus des Journalisten Sherwan Sherwani in Erbil. Die kurdischen Sicherheitskräfte durchsuchten das Haus, stellten den Laptop des Reporters, eine Kamera, sein Telefon und einige Dokumente sicher. Dann zerrten sie ihn in Handschellen und mit vorgehaltener Pistole aus dem Haus.
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