Spenden für den Erhalt der ver.di-Bildungsstätte Lage-Hörste

Freunde und Förderer sammeln Spenden für die Bildungsstätte Lage-Hörste, das Institut für Bildung. Medien und Kunst. Nur so kann die Schließung des Hauses abgewendet werden.

Durch notwendige Brandschutzmaßnahmen ausgelöst, müssten mindestens drei Millionen Euro in die Bildungseinrichtung investiert werden. Deshalb hat der Gewerkschaftsrat auf Vorschlag des Bundesvorstandes beschlossen, die Bildungsstätte Lage-Hörste zum 31. Dezember 2015 zu schließen. (M sowie Druck und Papier berichteten) Allerdings gibt es noch eine Chance, so die Freunde und Förderer der Bildungsstätte: „Der Gewerkschaftsrat ist unserer Idee gefolgt: Nur wenn wir selbst einen Teil der Sanierungskosten beisteuern, kann das Haus erhalten werden. Dazu brauchen wir 1,5 Millionen Euro und deshalb wenden wir uns heute an Euch: Bitte spendet Geld für den Erhalt unseres Hauses. Jeder Euro zählt.“

Zur Spendenliste

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

ZDF textet nur noch in Ausnahmefällen

Seit Dezember 2025 gilt der Reformstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Damit haben die Bundesländer die Vorgaben für die Sender verschärft, ihre Online-Angebote nicht presseähnlich zu gestalten. Eine Textberichterstattung erfordert seitdem, mit wenigen Ausnahmen, einen aktuellen Sendungsbezug. Das ZDF reagierte auf den erhöhten Bewegtbild-Bedarf mit strukturellen Änderungen.
mehr »

Spanien: Strafe für Berichterstattung?

Die spanische Datenschutzbehörde will Zeitungen bestrafen, weil sie illegal in soziale Bewegungen eingeschleuste Polizisten enttarnt oder darüber berichtet hatten. Bislang sind Gerichte nicht tätig. Die Vorgänge drohen zu einem Präzedenzfall zu werden, warnen die betroffenen Medien und Menschenrechtsorganisationen.
mehr »

Kahlschlag bei DuMont in Köln

Die dju in ver.di kritisiert den Kahlschlag der Regionalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau. Zum 30. September endet die Tätigkeit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen. Die betroffenen Beschäftigten müssen sich jedoch auf neu zugeschnittene Stellen bewerben. Eine Übernahmegarantie gibt es nicht.
mehr »

AI Act legt KI-Kennzeichnung fest

Petra Schwegler fasst für die Webseite der Medientage München die seit dem 2. August 2026 geltenden Bestimmungen zur KI-Kennzeichnung zusammen. Der AI Act gilt: Wer KI-generierte oder -manipulierte Inhalte veröffentlicht, muss das kennzeichnen. Die Regel gilt für Chatbots, für Deepfakes, für Werbespots, für alles künstlich Generierte.
mehr »