Irak: Viele Journalisten sind auf der Flucht

Seit Kriegsbeginn vor fünf Jahren mussten viele irakische Journalisten aus ihrem Land flüchten. Reporter ohne Grenzen (ROG) hat dazu einen detaillierten Bericht veröffentlicht. Nach Drohungen oder überlebten Attentaten sind viele nach Jordanien oder Syrien gegangen. Hunderte versuchen, in Damaskus oder Amman zu überleben. „Diese Journalisten sind wieder sicher, nachdem sie die Hölle im Irak überlebt haben, das derzeit gefährlichste Land für Medien“, hielt ROG fest. „Aber Exil bedeutet nicht das Ende aller Probleme. Die meisten finden keine Arbeit. Viele müssen ihren Beruf aufgeben. Sie leben von der Hand in den Mund.“ Irakische Journalisten hätten viele Feinde. Angriffe gingen von sunnitischen und schiitischen militanten Gruppen aus, von Al-Qaida, aber auch von Behörden, einschließlich der Polizei und von US-geführten Truppen . „Seit Kriegsbeginn sind 210 Journalisten und Medienassistenten getötet worden.“

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Werbebranche erholt sich nur langsam

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Dreh- und Angelpunkt ist die Staatsferne

Nach dem Scheitern der Bundes-Presseförderung: Wie lassen sich künftig Medienvielfalt erhalten und Qualitätsjournalismus unterstützen? Ein Gutachten von Wissenschaftlern der Universität Mainz liefert interessante Vorschläge zur Hilfe für die Medienbranche. Dreh- und Angelpunkt der Überlegungen ist dabei die gebotene Staatsferne.
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