Ein Cineum für Bremen

Seit gut zwei Jahren entwickelt und feilt das Bremer Kommunalkino mit einer Projektplanungsgruppe aus Mediendesignern und Architekten an einem Konzept für ein Erlebnismuseum für Film- und Medien, kurz Cineum genannt.

Mit dem Bremer Kommunalkino, das mit seinen 28 Jahren eines der ältesten der Republik ist, hat das Projekt kompetente und starke Initiatoren gefunden. Erst vor zwei Jahren wurde es mit dem etablierten Filmpreis des Deutschen Kinemathekverbundes mit seinem „Kino 46“ als bestes kommunales Kino Deutschlands ausgezeichnet.

Im Cineum soll den Besuchern klassische Filmkunst wie neue Medien geboten werden. Geplant sind eine interaktive Dauerausstellung, angegliederte Kinos, in denen sich Film als die neue und prägende Kunstform des 20. Jahrhunderts zeigt sowie die Möglichkeit sinnlicher Zugänge zu aktuellen elektronischen und digitalen Bilderwelten – von der Alltagskultur des Internets bis hin zu experimentellen Anwendungen von Multimedia und Medieninformatik. Noch wird sich in der Bremer Politik und Wirtschaft über die Realisierung des Projektes gestritten. Der Standort scheint geradezu ideal: im Kontext mit dem neuen Radio Bremen Standort in der Innenstadt.

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Bürgermedienplattform vor dem Aus

Die Bürgermedienplattform NRWision an der Technischen Universität (TU) Dortmund steht vor einer ungewissen Zukunft. Die nordrhein-westfälische Medienanstalt stellt Ende 2026 die finanzielle Förderung ein – nach dann fast 18 Jahren. Die Verantwortlichen versuchen, für eine Fortführung andere Geldgeber zu finden.
mehr »

IFG: Koalition greift die Pressefreiheit an

Das neue Maßnahmenpaket des Koalitionsausschusses beinhaltet eine Neuregelung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG), das die Pressefreiheit einschränkt und Bürgerrechte abbaut. Die dju in ver.di lehnt diese enorme Verschlechterung des IFG ab.
mehr »

Raue-Reform im Deutschlandfunk

Die Programmstruktur des Deutschlandfunks soll sich ab Dezember 2027 tiefgreifend verändern. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert angesichts der heute vom Deutschlandfunk vorgestellten Programmreform eine Beschäftigungsperspektive für freie Mitarbeiter*innen.
mehr »

SWR: Mehr Geld für Beschäftigte

In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR haben ver.di, DJV und unisono in fünfter Runde ein Verhandlungsergebnis erreicht. Es setzt sich aus linearen Gehalts- und Honorar-Steigerungen von insgesamt 5,73 Prozent plus weiteren Komponenten zusammen. In der Summe entspricht das einer durchschnittlichen Erhöhung von über 5,8 Prozent.
mehr »