Funkhaus Europa mit neuem Programmschema

Funkhaus Europa, das interkulturelle und mehrsprachige Radioprogramm von WDR und Radio Bremen sendet seit dem 3.Mai nach einem neuen Programmschema. Die muttersprachigen Sendungen am Abend (türkisch, italienisch, südslawisch, russisch und polnisch) sind von bisher 30 Minuten auf 60 Minuten ausgedehnt. Die neuen Magazine bieten eine moderne und zeitgemäße Mischung aus Wort und Musik. Gleichzeitig beginnt die deutschsprachige Morgensendung „Cosmo“ eine Stunde früher. Sie ersetzt an dieser Stelle die bisherige Frühsendung in türkischer Sprache. Das deutschsprachige Tagesprogramm aus Köln und Bremen ist täglich von 6 bis 18 Uhr zu hören. Um den aktuellen Charakter der Frühsendung zu stärken, wurden in „Cosmo“ Halbnachrichten eingeführt. Die Welle ist deutschlandweit das einzige Programm, das muttersprachige Sendungen anbietet. Es wird auch vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ausgestrahlt.

 

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Wer fördert die Medien bei Innovation?

Mit dem Ende Oktober vom Bundeswirtschaftsministerium beschlossenen Hilfspaket von 220 Millionen Euro steigt Deutschland erstmals in die direkte Presseförderung ein. Formuliertes Ziel ist „die erforderliche digitale Transformation des Verlagswesens“. Zugleich heißt es: „Die geplante Innovationsförderung muss sicherstellen, dass die Unabhängigkeit der Redaktionen gänzlich unberührt bleibt.“
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Gegen Trojaner-Einsatz bei Verfassungsschutz

Der Hamburger Verfassungsschutz und die Polizei verfügen seit April 2020 über scharfe Überwachungsinstrumente: Der Verfassungsschutz darf mit Trojanern verschlüsselte Kommunikation ausforschen, die Polizei mittels Algorithmen Personenprofile erstellen. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und weitere NGOs erheben heute Verfassungsbeschwerde gegen die Gesetzesänderungen, wird in einer gemeinsamen Pressemitteilung informiert.
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Kölnische Rundschau bekommt neuen Mantel

Die Produktion des Mantelteils der Kölnischen Rundschau aus dem Heinen-Verlag wird ab Februar 2021 von der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) übernommen. Sie wird auch journalistische Inhalte aus den zentralen Ressorts Politik, Wirtschaft, Vermischtes und Sport nach Köln zuliefern. Damit verabschiedet sich die Kölnische Rundschau von ihrem bisherigen Kooperationspartner, dem Bonner General-Anzeiger.
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Weibliche Allianzen für die Medienmacht

Mit „Lobkartellen“ gegen frauenfeindliche Stimmung in Redaktionen anzugehen, riet Anne Fromm, Medienredakteurin der taz, als praktische Möglichkeit, sich gegen eingespielte Männer-Netzwerke zur Wehr zu setzen. Fromm war zusammen mit Edith Heitkämper, Vorsitzende des Vereins „Pro Quote Medien“,  beim zweiten digitalen Medien-Meeting der dju in ver.di als Expertin eingeladen, um über mehr Führungsfrauen in den Medien zu diskutieren.
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