Frankfurter Rundschau ist umgezogen

FRANKFUR AM MAIN. In den „modernsten Newsroom Deutschlands“ (FR-Chefredakteur Uwe Vorkötter) ist am 14. Februar die Redaktion der Frankfurter Rundschau eingezogen. Aus dem bisherigen Mietquartier im Colosseo wechselten mehr als 200 Angestellte aus Redaktion und Verlag ins ehemalige Sachsenhäuser Straßenbahndepot am Frankfurter Südbahnhof. Die Zeitung kann im großen Foyer auch Veranstaltungen für bis zu 300 Besucher machen. Im rund 700 Quadratmeter großen Newsroom sollen Redakteurinnen und Redakteure an konzentrischen Tischen für die Print- und zugleich für die Online-Ausgabe arbeiten. Die Desktop-Computer sollen demnächst durch ein Netzwerk ersetzt werden, in dem die Dateien der Beschäftigten zentral gespeichert werden. Im Frühjahr wird ein neues Redaktionssystem eingerichtet, das der Mehrheitseigner DuMont für alle Zeitungen seiner Gruppe einführen will.

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Staatliche Einheit und mediale Spaltung

Auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist der deutsche Medienmarkt gespalten. Die Gründe für das „innerdeutsche“ Ost-West-Gefälle sind kein Geheimnis. Sie liegen hauptsächlich im Nachwende-Kolonialismus der westdeutschen Mehrheitsgesellschaft. Das aktuelle Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung „30 Jahre staatliche Einheit – 30 Jahre mediale Spaltung“ analysiert die Fehlentwicklungen und macht Reformvorschläge.
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nd: Genossenschaft – eine gute Idee?

Das „neue deutschland“, vor Jahren noch stolz als „die Linke unter den Großen“ beworben, wird Ende April 75 Jahre alt. Feierstimmung wird bei den etwa 100 Machern der „Sozialistischen Tageszeitung“ kaum aufkommen. Sie haben andere Sorgen: Am 22. Februar hat die Geschäftsführung informiert, dass die Gesellschafter die ND Druckerei und Verlag GmbH zum Jahresende auflösen wollen. Stattdessen könne eine Genossenschaft gegründet werden. Fragen an Redaktionssprecherin Haidy Damm.
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Streamingdienste könnten Kinos verdrängen

Als ob die Corona-Krise den Kinobetreiber*innen nicht schon genügend Schwierigkeiten bereitet, gibt es nun ein weiteres, umfassendes Problem: Große US-Filmstudios setzen auf eigene Streamingdienste und wollen dieses Jahr ihre Blockbuster nicht mehr zuerst im Kino zeigen. Damit schwindet der exklusive Vorsprung des Kinos. Ist das Gemeinschaftserlebnis vor großer Leinwand in Gefahr?
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Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
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