Medien-Reader 2001 erschienen

Der neue Reader Medien-Ökonomie, herausgegeben von ver.di, bietet reichlich Material zur aktuellen Lage der Medienindustrie.

Er enthält – wie in den letzten Jahren – eine ausführliche Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung in den einzelnen Mediensparten („Rückkehr zum Normalmaß?“), ver-fasst von Gert Hautsch. Erstmals wird dabei der Handel mit Sport und Filmrechten als eigenständige Sparte beleuchtet.

Noch umfangreicher als in den Vorjahren ist die Liste von Unternehmenszusammenschlüssen, die im Berichtszeitraum (Herbst 2000 bis 2001) stattgefunden haben.

Im Materialanhang sind Übersichten zu den jeweils größten deutschen und europäischen Medienunternehmen, Fachverlagen und Buchverlagen zu finden, außerdem Beiträge aus Fachzeitschriften zu Machtstrukturen und Entwicklungstendenzen in der Medienwirtschaft.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Große Aufgaben, kleines Budget

Als ab Mitte der 1980er-Jahre der Privatfunk auf Sendung ging, markierte das einen großen Umbruch im deutschen Mediensystem. Um die neuen Anbieter zuzulassen und zu beaufsichtigen, wurden Landesmedienanstalten als staatsferne Instanzen gegründet. Doch sie bekommen weniger Geld, als ihnen zusteht.
mehr »

Schrittmacher für den Lokaljournalismus

„Im Lokalen schlägt das Herz des Journalismus, hier ist er für die Menschen besonders gut erlebbar.“ So Netzwerk Recherche, das Lokaljournalist*innen mit einem Fellowship Lokale Recherche und einem Support Desk unterstützt, da sie unter wachsendem Druck Demokratie und mediale Glaubwürdigkeit verteidigen müssen.
mehr »

Presseförderung mit Journalismus-Check

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) unterstützt die Förderung journalistischer Presseangebote. Vorrangig ist dabei die Entwicklung neuer digitaler Angebote. Der Bundesverband der Digitalpublisher (BDZV) verlangte dazu konkrete Zusagen der Bundesregierung sowie bei Gesetzesvorhaben einen „Presse-Check“. Für ver.di ist klar: Wer gefördert wird, muss auch einen Journalismus-Check absolvieren.
mehr »

Lokaljournalismus: Die Welt vor der Haustür

"Echte Reporter*innen sitzen nicht in der Bundespressekonferenz, sondern schießen um 11 Uhr Fotos beim Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr, schauen sich nachmittags das Kindertheater in der Turnhalle an und schreiben am Abend bei der Hauptversammlung des Geflügelzuchtvereins mit.“ Wer nach einer Definition von Lokaljournalismus sucht: Das wäre eine.
mehr »