Medienwirtschaft

1998 ist Wahljahr.

Warum das alles, mag man sich fragen. Was soll uns und mir ein Betriebsrat? Kein Zweifel, es gibt Beschäftigte, die aufgrund ihrer Qualifikation und Kompetenz so gefragt sind, daß sie ihre Arbeitsbedingungen selbst aushandeln können ... oder glauben, aushandeln zu können. Die Fälle eingebildeter Verhandlungsmacht überwiegen bei weitem. Erst recht in Zeiten der Arbeitslosigkeit. Die Freiheit, nein zu sagen und zu gehen, weil andernorts gleich attraktive Arbeit winkt, gibt's nur in Zeiten der Vollbeschäftigung.
mehr »

Freie Mitarbeiter/innen und Betriebsratswahlen

Laut Paragraph 7 Betriebsverfassungsgesetz sind nur Arbeitnehmer/innen wahlberechtigt. Tatsächlich sind aber viele Freie doch Arbeitnehmer. Maßgeblich ist nicht die Bezeichnung, sondern wie das Beschäftigungsverhältnis tatsächlich aussieht.
mehr »

Heute eher ein defensiver Job

Warum übernimmt ein Journalist mit einem "Traumjob" die Interessenvertretung seiner Kolleginnen und Kollegen, fragte Rüdiger Lühr für M Wolfgang Barthel.
mehr »

Warum mache ich das eigentlich?

"Warum machst Du das eigentlich?" - Die Frage ist wiederkehrend - seit nunmehr 17 Jahren. Solange bin ich Mitglied, seit fast einem Dutzend Jahre Vorsitzender des Betriebsrates des zur WAZ-Gruppe gehörenden Zeitungsverlags Westfalen. In diesem reinen Redaktionsverlag - die verschiedenen technischen Betriebe sind in eigenen Firmen organisiert - erscheint die alt-ehrwürdige "Westfälische Rundschau". An ihr arbeiten täglich rund 250 festangestellte und zahllose freie KollegInnen in mehr als 30 Redaktionen. Sie werden vertreten durch einen siebenköpfigen Betriebsrat, der im übrigen über keine Vollfreistellung verfügt. Die gibt es gemäß Gesetzestext erst ab 300 Beschäftigten. Und…
mehr »

Kritik an MDR-Plänen

Wie Ende Dezember '97 bekannt wurde, verhandelt der MDR mit der Neuen Deutschen Filmgesellschaft (NDF) über eine Beteiligung an der MDR-Tochter drefa Produktion und Lizenz GmbH. Die NDF gehört nach eigenen Angaben zu 77 Prozent dem Münchner Medienunternehmen Leo Kirch. Die drefa Produktion und Lizenz GmbH ist eine Tochterfirma der drefa Holding. Die Produktion und Lizenz GmbH hat unter anderem die Geschäftszweige Lizenzen, Film- und Videoproduktionen sowie Videotext.
mehr »

Neue Verwertungsgesellschaft

2000 Mark muß zahlen, wer der neu gegründeten "VG Satellit - Gesellschaft zur Verwertung der Leistungsschutzrechte von Sendeunternehmen mbH" beitreten möchte. Ganze zwölf Mitglieder konnte die kurz VG Sat genannte Gesellschaft bei ihrer ersten öffentlichen Vorstellung Mitte Juli in Bremen vorweisen. Dabei handelt es sich ausschließlich um ausländische Fernsehgesellschaften.
mehr »

Der Mystifizierung folgt die Melancholie

Dem "Mißverhältnis zwischen öffentlicher Debatte und täglicher Realität in den Betrieben" wollte, so Detlef Hensche, die zweite gemeinsame Fachtagung von IG Medien und DPG zu den ökonomischen, sozialen, arbeitsrechtlichen, gesellschaftspolitischen und gewerkschaftlichen Auswirkungen der digitalen Revolution entgegenwirken. Folgerichtiger Titel: "Multimedia und Arbeitswelt".
mehr »

Ein Medienland im Aufwind

Als Wolfgang Clement, der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr, im Oktober von einer zehntägigen Asienreise zurückkehrte, konnten er und die Medienunternehmer seiner Delegation zwar kaum Geschäftsabschlüsse vorweisen. Aber einmal mehr konnte der Super-Minister auf der Werbetour für die Medienindustrie Nordrhein-Westfalens unter Beweis stellen, daß er für die wachstumsstarke Zukunftsindustrie zu trommeln versteht.
mehr »

Tarifflucht durch die kalte Küche


mehr »

Erfolg in Suhl: Alle 270 Arbeitsplätze gesichert

Tariferfolg in Suhl: Nach fast fünf Wochen Streik haben sich IG Medien und DJV mit der Geschäftsleitung der Suhler Verlagsgesellschaft (SVG) in der Nacht zum 18. April 1996 nach dramatischen Verhandlungen auf einen umfassenden Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung bei der Tageszeitung "Freies Wort" geeinigt. Dabei sind die Arbeitsplätze aller 270 Beschäftigten bis zum 30. Juni 1997, teilweise bis zum 31. März 1998 gesichert worden. Bis zu diesen Zeitpunkten gilt der tarifvertragliche Ausschluß von betriebsbedingten Kündigungen.
mehr »