Rheinische Post übernimmt Neuß-Grevenbroicher Zeitung

Die Mediengruppe Rheinische Post übernimmt im Februar 2009 die Neusser Pressehaus GmbH und stockt damit ihre 50 Prozent Anteile an dem Neusser Verlag auf 100 auf.

Damit würden alle operativen Aktivitäten im Zeitungs-, Druckerei- und Rundfunkbereich übernommen, nachdem bereits seit den 50er Jahren eine enge Zusammenarbeit beider Verlagshäuser bestanden habe, hieß es aus Düsseldorf. Die „Neuß-Grevenbroicher-Zeitung“ (Auflage 46.540) soll als Titel erhalten bleiben. Über die Kaufsumme sei Stillschweigen vereinbart worden. Hintergrund der Übernahme sind den Angaben zufolge notwendige Investitionen in Druck und Vertriebstechnik in zweistelliger Millionenhöhe, die die Neusser Pressehaus GmbH in naher Zukunft hätte realisieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Bundeskartellamt muss noch zustimmen.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Neue Aufgaben im Community-Management

In der plattformdominierten Öffentlichkeit sind neue Berufsfelder entstanden – wie das Community-Management, das zwischen Redaktion und Publikum vermitteln soll. Obwohl diese Aufgabe in journalistische Ausbildungspläne integriert ist, prägen mangelnde Wertschätzung und prekäre Arbeitsbedingungen die Praxis in den Medien.
mehr »

Pressefreiheit ist keine Weltmeisterschaft

Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit einige Plätze abgestiegen und rangiert 2026 nur noch auf Platz 14. „Na und?“, werden einige jetzt sagen, „Das ist doch immer noch nicht schlecht!“ Doch, das ist es.
mehr »

Vor Desinformation schützen

Zu den Kommunal- und Landtagswahlen 2026 setzen die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die Günter-Holland-Journalistenschule (GHJS) der Augsburger Allgemeinen und die Jugendmedienorganisation Medienebene e.V. gemeinsam auf die Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen.
mehr »

Unklare Leitlinien im Umgang mit Rechts

Im Vorfeld der fünf Landtagswahlen in diesem Jahr bemühen sich die ARD-Sendeanstalten vor Ort, die Bürger*innen bestmöglich zu informieren. Eine Umfrage unter den beteiligten ARD-Sendern zeigt, der Spagat, ein umfangreiches Meinungsbild über alle Parteien hinweg zu zeichnen, ist für Redaktionen herausfordernd.
mehr »