Unser Service: Termine, Ausschreibungen, Stipendien und Preise aus dem Bereich Medien und Journalismus finden sie in unserer Service-Rubrik. Die Leute-Kolumne präsentiert monatlich die wichtigsten Köpfe der Medienbranche.

Ausschreibungen und Preise

DRK-Medienpreis 2026

Jahr 2026 wird der DRK-Medienpreis zum 20. Mal ausgelobt und feiert damit ein besonderes Jubiläum. Die Auszeichnung würdigt engagierte journalistische Arbeiten und Beiträge in Sozialen Medien, die Engagement sowie Phänomene des menschlichen Zusammenlebens in herausragender Weise thematisieren und sich mit den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung beschäftigen und Menschen zeigen, die sich für andere einsetzen. Ausgezeichnet werden Beiträge in den Kategorien Text, Audio, Video und Social Media, über die eine neunköpfige Jury aus Bremer Medienexpert:innen entscheidet. Für den Preis können Arbeiten eingereicht werden, die im Jahr 2025 in deutschen Medien veröffentlicht wurden. Die Beiträge können Menschen zeigen, die sich für andere einsetzen. Sie können aber auch Phänomene des Zusammenlebens auf herausragende Weise in den Mittelpunkt stellen. Ausgezeichnet werden journalistische Beiträge in den Kategorien Text, Audio, Video und Social Media von einer unabhängigen Jury aus Medienexpertinnen und Medienexperten. Der Formatvielfalt sind keine Grenzen gesetzt: ob Berichte, Features, Podcasts, Social-Media-Auftritte, Kommentare oder Reportagen.

VNN-Journalistenpreis Bildung und Schule

Journalistinnen und Journalisten machen durch ihre Arbeit den Wert der Bildung bewusst. Um dieses Verdienst zu würdigen, lobt der VNN jedes Jahr den VNN-Journalistenpreis aus. Der Preis ist ein Zeichen der Wertschätzung der wichtigen journalistischen Arbeit im Bereich Bildung und Schule und wird mit 500 € dotiert. Bewerben können sich Volontärinnen und Volontäre sowie junge Journalistinnen und Journalisten bis zum Alter von 30 Jahren. Sie können sich mit einem Beitrag zur schulischen oder schulbegleitenden Bildung bewerben, der im vorhergehenden Jahr erstmals veröffentlicht oder ausgestrahlt wurde. Sie können Reportagen einreichen, in denen sie Einzelschicksale vorstellen, Beiträge mit Erfahrungsberichten, Artikel zu Forschungsergebnissen oder Sendungen über außergewöhnliche Praxisprojekte. Eingereicht werden können auch wissenschaftliche Artikel aus Fachpublikationen oder auch Beiträge aus Publikumsmedien.

Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

Der Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus wurde 1995 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift „Scientific American“, einer der ältesten Wissenschaftszeitschriften der Welt, ins Leben gerufen. Der Preis würdigt jährlich herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissenschaftsjournalismus. Er zeichnet Journalist*innen für ihre herausragende Arbeit in den Kategorien Text, Elektronische Medien und Nachwuchs aus. Neu seit 2024: die Kategorie Short Form! Die eingereichten Arbeiten sollen allgemeinverständlich sein und zur Popularisierung wissenschaftlicher Sachverhalte beitragen. Entscheidend ist die originelle journalistische Bearbeitung aktueller wissenschaftlicher Themen.

Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte

Mit dem Journalistenpreis der Ulrich Wickert Stiftung werden einmal im Jahr die besten Berichte und Reportagen zum Thema Kinderrechte ausgezeichnet. Der Preis wird in vier Sparten verliehen: "Preis Deutschland/Österreich" für einen journalistischen Beitrag aus Deutschland oder Österreich, der sich mit den Rechten von Mädchen und Jungen weltweit auseinandersetzt; "Preis International" für ein*e Journalist*in aus einem der Plan-Partnerländer für einen Medienbeitrag zur Situation der Kinderrechte in ihrer bzw. seiner Heimat; "Peter Scholl-Latour Preis" für ein*e Journalist*in, die bzw. der mutig über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten berichtet; "Sonderpreis für Kinder und Jugendliche", der das Engagement von Mädchen und Jungen ehrt, die sich mit ihrer Medienarbeit in Projekten von Plan International selbst für ihre Rechte und die Gleichberechtigung einsetzen.

Deutscher Preis für Denkmalschutz – Medienpreis

Der Deutsche Preis für Denkmalschutz ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland. Er wird seit 1978 jährlich vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) an Persönlichkeiten und Vereine vergeben, die sich in hervorragender Weise für die Erhaltung und Vermittlung von Boden‑, Bau‑, Garten- oder Industriedenkmalen, von Ensembles oder Historischen Kulturlandschaften eingesetzt haben. Die Leistungen sollen in der Regel langfristig angelegt sein und in ihrer Bedeutung weit über sonst übliches Engagement hinausgehen. Eine der vier Preiskategorien ist der Medienpreis (Fernsehen, Hörfunk, Presse, Online) für Medienschaffende und Aktive in den Sozialen Medien, die in ihrer Arbeit kontinuierlich und beispielhaft auf den Denkmalschutz und die Denkmalpflege aufmerksam gemacht haben.

Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen

Einmal pro Jahr vergibt das Netzwerk Recherche den Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen. Er zeichnet außergewöhnliche Recherchen aus, die für den öffentlichen Diskurs von großer Bedeutung sind. Ausgezeichnet werden besonders Beiträge, die sich mit bislang unbeachteten Themen befassen.

Ausschreibung Medienpreis Parlament 2026

Seit 1993 vergibt der Deutsche Bundestag den Medienpreis. Mit der Auszeichnung werden herausragende journalistische Arbeiten gewürdigt, die sich nicht lediglich allgemein mit Politik befassen, sondern die in besonderer Weise zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Abläufe, Arbeitsweisen und Themen beitragen. Der Medienpreis Parlament ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Präsidentin des Deutschen Bundestages verliehen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Fachjury aus neun Journalistinnen und Journalisten.

Medienspiegel – Preis für transparenten Journalismus

Auch 2026 wird wieder der „Medienspiegel – Preis für transparenten Journalismus“ verliehen. Ausgezeichnet werden Beiträge, die im Jahr 2025 veröffentlicht wurden. Der medienethische Journalistenpreis wurde 2016 vom Verein zur Förderung publizistischer Selbstkontrolle begründet und wird seit 2021 gemeinsam von der Initiative Tageszeitung e.V. (ITZ) und der Vereinigung der Medien-Ombudsleute e.V. (VdMO) vergeben. Ziel ist es, die Selbstkontrolle, die Fähigkeit zur Selbstkritik und die Bereitschaft zur Transparenz in den Medien zu fördern und in der öffentlichen Wahrnehmung zu verstärken. Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen, journalistische Produkte, Initiativen und Projekte, die in vorbildlicher Weise ihre Arbeit oder Entscheidungen transparent erklären oder die besondere öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren, Abweichungen davon kritisieren oder besondere Potenziale im Bereich „Best Practice“ ins öffentliche Bewusstsein rücken.  

Journalistenpreis kumU – Mittelstand und Kapitalmarkt

Mit dem kumU-Preis wird herausragende Berichterstattung über Mittelstand und Kapitalmarkt prämiert. Gute Berichterstattung macht den Unterschied: Sie erklärt Zusammenhänge, ordnet ein und zeigt, was Finanzierung für Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze im Mittelstand bedeutet. Und sie legt den Finger in die Wunde, wo es nötig ist. Genau diese journalistische Qualität soll mit dem kumU sichtbar werden. Bewertet wird herausragende und anschauliche Vermittlung des Themas Mittelstand und Kapitalmarkt mit transparenter Darstellung wirtschaftlicher Zusammenhänge.

ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg 2026 für Prosa

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Berlin-Brandenburg schreibt den ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg 2026 aus. Der Literaturpreis wird in diesem Jahr in der Kategorie Prosa vergeben und ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert. Mit dem Literaturpreis würdigt ver.di herausragende literarische Arbeiten und fördert Autor*innen aus Berlin und Brandenburg. Ausgezeichnet werden Prosatexte, die durch sprachliche Qualität, Originalität und inhaltliche Tiefe überzeugen. Die Jury trifft ihre Entscheidung auf der Grundlage eingesandter, deutschsprachiger Veröffentlichungen in Buchform, die innerhalb der letzten drei Jahre erstmals erschienen sind und die nicht vom Autor/der Autorin (mit-) finanziert wurden. Pro Autor*in kann jeweils nur eine deutschsprachige Veröffentlichung in Buchform für den genannten Zeitraum eingereicht werden. Die Bewerbung für den Literaturpreis kann durch Verlage, Literaturvereine, Autorenvereinigungen u.ä. erfolgen, ebenso durch die Autor*innen selbst. Es sind drei Exemplare einzureichen, die nicht zurückgegeben werden. Teilnahmeberechtigt sind Autor*innen mit Wohnsitz in Berlin oder Brandenburg. Die eingereichten Texte werden von einer unabhängigen Jury aus Literatur- und Kulturschaffenden begutachtet. Der ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg wird seit 2004 vergeben und wechselt jährlich das Genre. Er hat sich als wichtige regionale Auszeichnung etabliert und leistet einen Beitrag zur Stärkung der literarischen Vielfalt und der Arbeitsbedingungen von Autor*innen.
Anmeldung

Einreichungen bitte an: ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg, z. H. Sandy Schulz, Am Bahnhof Westend 3, 14059 Berlin.

Kontakt: Sandy.schulz@verdi.de

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Seit über 20 Jahren würdigen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis Beiträge, die die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft reflektieren und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben. Der Preis ist benannt nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg, der als einer der wichtigsten Förderer einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des publizistischen Nachwuchses in Deutschland gilt. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis zeichnet Beiträge aus, die sich mit dem Thema Lesen beschäftigen. Reportagen, Artikel, Hintergrundberichte zu bildungswissenschaftlichen Studien, politische Diskussionen, Ratgeberbeiträge für Eltern, Kita- oder Lehrkräfte – Beiträge, die im Zeitraum 1. Januar 2025 bis 31. März 2026 entstanden sind, können eingereicht werden.

Medienpreis HIV/AIDS

Was bedeutet die Infektionskrankheit HIV/AIDS heute für betroffene Menschen? Und ist HIV/AIDS überhaupt noch ein Thema? Die Deutsche AIDS-Stiftung sagt: Ja. HIV ist und muss noch ein Thema sein. Es bleibt aktuell und erfährt gleichzeitig eine große Wandlung. Themen der Zukunft sind zum Beispiel HIV im Alter/Pflege, sich wandelnde Begleiterkrankungen, zu späte Testung und deren Folgen. Auch die internationalen Herausforderungen bleiben. Sie sollten weiter thematisiert werden. Sachliche und kompetente Medienarbeit, die an den Menschen orientiert ist, zeichnet die Stiftung schon seit 38 Jahren aus: Der Medienpreis HIV/AIDS gehört zur Stiftung seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1987. Der Medienpreis HIV/AIDS ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.
Informationen und Anmeldung

https://medienpreis-hiv.de/

Veranstaltungen

European Publishing Congress (17.06. – 18.06.2026)

Der European Publishing Congress bringt Medienprofis aus ganz Europa in Wien zusammen. Chefredakteure und Medienmanager diskutieren über die Zukunft ihrer Branche. Dazu präsentieren außergewöhnliche Medienmacher ihre Print und Online-Projekte zu Themen aus den Bereichen Content, Strategie und Design. Im Rahmen des Kongresses werden die European Publishing Awards für Europas beste Tageszeitungen, Magazine, Digitalprojekte und Corporate Media vergeben. Auftakt der Konferenz ist das Get-together am 17. Juni 2026.
Informationen und Anmeldung

https://www.publishing-congress.com/

Berlin: Tagesseminar „Selbstvermarktung freier journalistischer Arbeit“

Das Seminar soll größere Sicherheit bei der Erschließung des Medienmarktes und der Vermarktung journalistischer Leistungen vermitteln sowie in der Praxis anwendbare Beispiele für die Selbstvermarktung zur Diskussion stellen. Das Seminar wendet sich vor allem an Journalist*innen, die den Einstieg in den Markt als Freie frisch vollzogen haben oder noch vollziehen wollen, aber auch an Kolleg*innen, die sich ein neues, bisher nicht genutztes Medium erschließen wollen.
Informationen und Anmeldung

Tagesseminar Selbstvermarktung

Newsletter

Keine neuen Informationen mehr verpassen!

Alle zwei Wochen aktuelle Meldungen von mmm.verdi.de. Melden Sie sich an.