Deutschlandradio lässt über Denkfabrik-Thema abstimmen

Deutschlandradio lässt die Hörerinnen und Hörer von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova entscheiden, welches Thema im kommenden Jahr 2020 einen Schwerpunkt in den Programmen bilden soll. Zur Auswahl stehen mit „Öffentlichkeit und Demokratie“, „Eine Welt 2.0 – Dekolonisiert euch!“, „Digitale Gesellschaft – digitale Kompetenz“ und „Deutsche Unterschiede“ vier Themenkomplexe. Die Stimmabgabe erfolgt online und ist bis zum 22. September möglich.

In der Umfrage können Interessierte konkrete Fragen, Vorschläge und Hinweise zum gewählten Thema einreichen. Die Abstimmung und die zum Schwerpunktthema geplanten Programmangebote, Aktionen und Veranstaltungen sind Teil der „Denkfabrik“ im Deutschlandradio. In der „Denkfabrik“ werden seit diesem Jahr ausgesuchte Fragen der Zeit diskutiert, hintergründig und im engen Dialog mit Hörerinnen und Hörern. Zum Start waren dafür rund 1.200 Themenvorschläge eingegangen, am Ende fiel die Wahl für 2019 auf zwei Schwerpunkte: „Sind wir in guter Verfassung?“ (70 Jahre Grundgesetz) und #ÜberMorgen (Klimawandel und Nachhaltigkeit). Beide Themen werden im laufenden Programm mit Sendungen, Themenreihen und Dialogformaten sowie mit Publikumsveranstaltungen und -aktionen vor Ort aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Mehr Informationen und Abstimmung unter: www.deutschlandradio.de

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„Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

80 Mal hat der Journalist Thomas Kuban, der nicht Thomas Kuban heisst, in den vergangenen neun Jahren undercover auf 50 Rock-Konzerten der rechtsextremen Szene gedreht – in acht Ländern Europas, fast ausschließlich auf eigene Kosten und denen seiner Familie. Denn die Bilder der von Tausenden Jugendlichen besuchten Konzerte wollte bis auf ganz wenige Ausnahmen das öffentlich-rechtliche oder private Fernsehen nicht zeigen. Erst der Filmemacher Peter Ohlendorf produzierte mit dem Material viereinhalb lange Jahre gegen jede ökonomische Vernunft ohne finanzielle Unterstützung den Film „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“. Jetzt wurde er auf der Berlinale gezeigt. Und…
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Hohes Gut richtig nutzen

„Ich mache das auch für mich, um gesund zu bleiben“, sagt Helge Treichel. Der Lokalreporter der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Prignitz-Ruppin weiß auch, was gern kolportiert wird: Die Online-Ausgabe sei nie vollgeschrieben, das Internet kenne keinen Redaktionsschluss und die Konkurrenz schlafe nicht. Doch gerade deshalb möchte er möglichst viele seiner Redaktionskolleg*innen überzeugen, an der Erfassung der Arbeitszeit teilzunehmen.
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Tageszeitungen: Auf in die siebte Runde!

Am Sonntag, den 1. Juli werden in Hamburg die Tarifverhandlungen für die rund 13.000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen fortgesetzt. Bereits zum Ende der Woche legten Redaktionen in mehreren Bundesländern die Arbeit nieder, nachdem eine Urabstimmung unter den Mitgliedern der dju in ver.di den Weg frei gemacht hatte für unbefristete Streiks. In Heilbronn demonstrierten heute rund 250 Journalistinnen und Journalisten aus 15 Zeitungsredaktionen für einen guten Tarifabschluss.
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Weitere Proteste gegen türkische Repression

In Deutschland gab es am 10. März weitere Proteste gegen die Inhaftierung des Welt-Korrespondenten Deniz Yücel und der anderen Journalisten in der Türkei. Vor der Lorenzkirche in Nürnberg versammelten sich Bürger zu einer Mahnwache. Mit einem Fahrradkorso durch die Innenstadt bekundeten Münsteraner ihre Solidarität. In Hessen fordert die dju die unverzügliche Freilassung ihres Kollegen Güray Öz.
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