Deutschlandradio lässt über Denkfabrik-Thema abstimmen

Deutschlandradio lässt die Hörerinnen und Hörer von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova entscheiden, welches Thema im kommenden Jahr 2020 einen Schwerpunkt in den Programmen bilden soll. Zur Auswahl stehen mit „Öffentlichkeit und Demokratie“, „Eine Welt 2.0 – Dekolonisiert euch!“, „Digitale Gesellschaft – digitale Kompetenz“ und „Deutsche Unterschiede“ vier Themenkomplexe. Die Stimmabgabe erfolgt online und ist bis zum 22. September möglich.

In der Umfrage können Interessierte konkrete Fragen, Vorschläge und Hinweise zum gewählten Thema einreichen. Die Abstimmung und die zum Schwerpunktthema geplanten Programmangebote, Aktionen und Veranstaltungen sind Teil der „Denkfabrik“ im Deutschlandradio. In der „Denkfabrik“ werden seit diesem Jahr ausgesuchte Fragen der Zeit diskutiert, hintergründig und im engen Dialog mit Hörerinnen und Hörern. Zum Start waren dafür rund 1.200 Themenvorschläge eingegangen, am Ende fiel die Wahl für 2019 auf zwei Schwerpunkte: „Sind wir in guter Verfassung?“ (70 Jahre Grundgesetz) und #ÜberMorgen (Klimawandel und Nachhaltigkeit). Beide Themen werden im laufenden Programm mit Sendungen, Themenreihen und Dialogformaten sowie mit Publikumsveranstaltungen und -aktionen vor Ort aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Mehr Informationen und Abstimmung unter: www.deutschlandradio.de

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VG Bild-Kunst setzt Meldungen aus

In einem Sonder-Newsletter teilte die VG Bild-Kunst mit, dass die Meldemöglichkeiten für Mitglieder der Berufsgruppen I (Bildende Künstler*innen, beispielsweise Maler*innen, Bildhauer*innen und Architekt*innen) und II (Fotograf*innen, Bildjournalist*innen, Grafiker*innen, Illustrator*innen, Designer*innen, Karikaturist*innen, Pressezeichner*innen, Bildagenturen, angewandte Kunst) für das Jahr 2021 bis Anfang Dezember 2021 ausgesetzt werden.
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Nach Warnstreik: Abschluss beim WDR

Beim WDR wurde am Abend des 22. September ein Tarifabschluss erzielt. Vorangegangen war ein Warnstreik, an dem sich rund 500 Beschäftigte aus den Standorten Köln, Düsseldorf sowie allen Lokalstudios in Nordrhein-Westfalen beteiligt hatten. Festangestellte bekommen nun insgesamt 4,35% mehr Geld. Außerdem konnte eine Übernahmeregelung für Auszubildende vereinbart werden.
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Die Finanzierungslücke

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„Vernunftehe“ mit den großen Plattformen

Um junge Zielgruppen zu erreichen, entwickeln öffentlich-rechtliche Medien in Europa neue Nachrichtenprodukte wie „heute+“ und lassen sich auf eine „Vernunftehe“ mit kommerziellen Plattformen wie Facebook ein. Damit erfüllen sie ihren Integrationsauftrag und erhöhen die Reichweite – allerdings auf Kosten ihrer Unabhängigkeit. Das sind Ergebnisse eines Projekts am Reuters Institute for the Study of Journalism.
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