Umfrage zur Sicherheit von Journalist*innen

Journalist*innen sind eingeladen, an einer Umfrage teilzunehmen. Sie untersucht, wie Journalist*innen und Medienschaffende Bedrohungen für ihre physische Sicherheit und psychische Gesundheit wahrnehmen und welche Maßnahmen sie als wirksam zur Abschwächung dieser Bedrohungen erachten. Die Umfrage wird von der Europäischen Journalisten Föderation (EJF) durchgeführt.

Sie ist Teil eines Projekts zur Förderung von Gesundheit und Sicherheit im Journalismus. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden verwendet, um die Gesundheits- und Sicherheitsbedürfnisse von Journalist*innen und ihre Wahrnehmung von Gefahren besser zu verstehen, um passgenaue Richtlinien, Instrumente zur Risikobewertung und Schulungen für Journalist*innen zu entwickeln.

Ihre Antworten werden vertraulich behandelt; Teilnehmer*innen werden nicht als Auskunftsgebende für diese Studie identifiziert. Nur die Forschenden werden die individuellen Umfragedaten sehen. Die Forschungsergebnisse werden in Form von schriftlichen Dokumenten und/oder mündlichen Präsentationen an Medienentwickler weitergegeben.

Das Ausfüllen der Umfrage wird maximal 10 Minuten in Anspruch nehmen.

Die Europäische Journalisten Föderation dankt allen Teilnehmenden für ihren Beitrag. Weitere Informationen über das Projekt: https://europeanjournalists.org/safety4journalists/

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Mord auf offener Straße

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Mitten in der Corona-Krise gehen Kubas Behörden mit massiven Geldstrafen gegen unabhängige Berichterstatter und Blogger vor. Die Grundlage liefert das Gesetz 370 vom Juli 2019 mit dem Gummiparagrafen 68. Dieser erlaubt der Polizei gegen alle Kubaner*innen vorzugehen, die Informationen publizieren, die gegen „soziales Interesse, Moral, gute Sitten und die Integrität der Menschen verstoßen“. Camila Acosta ist eine von rund dreißig Journalist*innen, Blogger*innen und Aktivist*innen, die seit Jahresbeginn mit einer Geldstrafe belegt wurden – und sie wehrt sich.
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Urheberrechtlich geschützte Werke, die sich im öffentlichen Raum befinden, dürfen aus dem Luftraum heraus fotografiert werden und es ist zulässig, diese Fotografien (auch gewerblich) zu veröffentlichen und verbreiten. Das sei von der urheberrechtlichen Panoramafreiheit (§ 59 UrhG) gedeckt, begründete das Landgericht Frankfurt am Main sein Urteil zugunsten eines freien Fotografen. Die Entscheidung ist zudem bemerkenswert, da das Gericht damit von der bisherigen Rechtsprechung des BGH abwich.
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