Ambitioniert in die nächste Tarifrunde

Im Stuttgarter Gewerkschaftshaus trafen sich am 22. Oktober mehr als 30 Vertreter der dju in ver.di aus Aktions- und Streikbetrieben des Arbeitskampfes der Tageszeitungsredakteure 2011 zu einer Tarifkonferenz. Im Mittelpunkt standen die Berichte aus den Redaktionen in Baden-Württemberg, Bayern und NRW sowie der Stand der Diskussionen unter den Redakteuren, wie und mit welchen Forderungen wir 2013 in die Tarifrunde für festangestellte Redakteure, Pauschalisten und Freie gehen. Schwerpunkte sollen Gehalts- und Honorarerhöhungen sowie eine Qualifizierungsoffensive für die Aus- und Weiterbildung von Journalistinnen und Journalisten sein. Erreicht werden soll eine frühestmögliche verbindliche Mobilisierung im Sommer 2013, nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in allen vom Flächentarif erfassten Ländern der Bundesrepublik. Eine dahingehende Abstimmung fand dann auch im zweiten Teil der Tarifkonferenz mit Vertretern des DJV- Landesvorstandes Baden-Württemberg statt. Der Blick ins nächste Tarifjahr ist kämpferisch und ambitioniert: „Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und gute Bedingungen in den Redaktionen gestalten. Das schaffen wir nur gemeinsam mit der Stärke, die durch überregionale Verbundenheit entsteht“, so das Fazit der Konferenz.

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Pressefreiheit ist keine Weltmeisterschaft

Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit einige Plätze abgestiegen und rangiert 2026 nur noch auf Platz 14. „Na und?“, werden einige jetzt sagen, „Das ist doch immer noch nicht schlecht!“ Doch, das ist es.
mehr »

Der Arbeitskampf im ÖRR geht weiter

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt ihre Tarifverhandlungen in den Sendern der ARD fort und hält an ihren Forderungen von sieben Prozent Honorar- und Gehaltserhöhungen, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr, fest. Dies gelte ausdrücklich auch für den Westdeutschen Rundfunk (WDR), erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen, zuständig für Medien.
mehr »

Zukunftsoffensive für COSMO

Über 500 Organisationen, darunter die dju in ver.di, fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO. Der WDR benennt seine  Radiowellen Cosmo und 1Live Diggi um und richtet die Programme neu aus. Ein einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen.
mehr »

Bildmarkt ächtzt unter KI-Entwicklung

„Ein tiefer Graben“ trenne Fotograf*innen und Bildagenturen von denjenigen, die ihre Bilder veröffentlichen, resümiert Professor Lars Bauernschmitt in seiner Auswertung der diesjährigen Umfrage zum deutschen Bildermarkt. Während Fotograf*innen und Agenturen es überwiegend ablehnen, KI-generiertes Bildmaterial herzustellen, sieht das auf der Auftraggeberseite ganz anders aus.
mehr »