AP soll an ddp verscherbelt werden

Der Deutsche Depeschendienst (ddp) will den deutschen Dienst von Associated Press (AP) kaufen. Das haben Ende September sowohl ddp als auch die Londoner AP-Zentrale bestätigt. Die Verhandlungen laufen.

Einzelheiten über die Form der Beteiligungen oder künftige Strukturen oder gar über die Zukunft der rund 120 AP-Beschäftigten sind bis Redaktionsschluss nicht bekannt. Wen wundert es, dass die Verunsicherung unter den Betroffenen groß, die Stimmung schlecht ist. Schwer zu glauben, dass ddp mit seinen mehr als 140 fest angestellten Wort- und Bildredakteuren AP ohne Abstriche am Personal übernimmt. Erschwerend kommt hinzu, dass AP über einen Tarifvertrag verfügt, ddp dagegen nicht. Das heißt für die dju in ver.di, dass „wir uns im Falle eines Verkaufes für den Erhalt der Arbeitsplätze der AP-Mitarbeiter einsetzen. Und dann wäre das doch eine gute Gelegenheit, endlich Verhandlungen über den lange geforderten Haustarifvertrag auch für ddp aufzunehmen“, so Ulrike Maercks-Franzen, dju-Bundesgeschäftsführerin.

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Details zur geplanten Presseförderung

Das Bundeswirtschaftsministerium hat weitere Details zur geplanten Förderung des digitalen Umbaus im Verlagswesen bekanntgegeben. Die Gelder in Höhe von insgesamt 220 Millionen Euro sollen für künftige Investitionen beispielweise "in die digitale Markterschließung, in Technologien zur Verbreitung der Inhalte sowie den Verkauf digitaler Anzeigen, aber auch Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen der Verlagsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter" gezahlt werden, wie das Ministerium am Donnerstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Berlin mitteilte.
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Seit dem 1. Februar steht mit Katja Wildermuth erstmals eine Frau an der Spitze des Bayerischen Rundfunks (BR). Die neue Intendantin war zuvor Programmdirektorin beim Mitteldeutschen Rundfunk und blickt auf eine langjährige Fernsehkarriere beim MDR und NDR zurück. Die nun vierte amtierende Intendantin einer ARD-Anstalt beantwortete M Online kurz nach ihrem Amtsantritt Fragen zu Positionen, eigenen Vorhaben und aktuellen Debatten im öffentlich-rechlichen Rundfunk.
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