Auf dem Weg zum 12-Stunden-Drehtag

In der vierten Verhandlungsrunde zwischen der ver.di FilmUnion und der Produzentenallianz für die rund 23.000 Film- und Fernsehschaffenden am 26. Februar in Berlin hat es endlich eine erste Annäherung gegeben. Neben einer Gagenerhöhung standen die im Manteltarifvertrag geregelten Arbeitsbedingungen zur täglichen Arbeitszeit, Pausenlänge und Zuschlägen im Mittelpunkt der Gespräche. Die Verhandlungen werden am 7. April 2014 in Berlin fortgesetzt.
„Erstmals zeigt sich die Produzentenallianz offen für eine Reduzierung der bisher geltenden Maximalarbeitszeiten von derzeit 13 Stunden pro Tag. Ein Tarifabschluss hängt für uns davon ab, dass es deutlich weniger Arbeitstage mit mehr als 12 Stunden gibt. Ich erwarte, dass wir mit der Produzentenallianz zur Dauer der täglichen Arbeitszeit, Pausenzeiten und Zuschlägen für lange Arbeitstage in der nächsten Runde Anfang April eine Einigung erreichen”, betonte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.
In wesentlichen anderen Punkten liege man jedoch noch weit auseinander. Die ver.di FilmUnion fordert eine Erhöhung der Gagen um sechs Prozent. „Das Angebot der Produzentenallianz von 1,7 Prozent und einer weiteren – noch unbezifferten – Erhöhung für eine Laufzeit bis Ende 2015 ist ungenügend, denn das wäre gerade mal ein Inflationsausgleich. Auch Filmschaffende, die überwiegend in Auftragsproduktionen von öffentlich-rechtlichen Sendern arbeiten, erwarten Tariferhöhungen wie für Beschäftigte in den Sendern”, unterstrich von Fintel.

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Auch intern unbequem

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