Kein Fortschritt bei CineStar in Bamberg

Am 8. März fanden die Verhandlungen für das CineStar Bamberg in Nürnberg statt. Auch hier hatte der Arbeitgeber, ähnlich wie schon in Osnabrück und Dortmund, kein Angebot vorbereitet. Allerdings scheint der bisherige Streikdruck so groß zu sein, dass die Arbeitgeber einem Tarifvertrag nicht mehr ganz so ablehnend gegenüber stehen.

Sie argumentierten jedoch erneut für eine unternehmenserfolgsabhängige Entgeltregelung. Dies lehnte ver.di auch für Bamberg ab. Diskutiert wurden die Forderungen der Gewerkschaft, insbesondere über die Entgelthöhe und die Notwendigkeit, innerhalb der Laufzeit des Tarifvertrages den von ver.di geforderten Mindestlohn von 8,50 € zu erreichen. Die Arbeitgeber offerierten, bis Ende März ein Angebot vorzulegen, Details dazu gab es nicht. Damit habe diese Verhandlung keinerlei Auswirkungen auf die aktuellen Arbeitskampfaktivitäten, heißt es in der ver.di-Tarifinformation. „Gerade jetzt gilt: Druck machen, Tarifvertrag durchsetzen!“

 

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Kolumbien: Indigene erobern mediale Welt

Moderne Radiostudios, qualifizierte Journalist*innen und innovative Kommunikationsstrategien haben dazu geführt, dass indigene Organisationen in Kolumbien hör- und sichtbarer werden. Die Wiege des Aufbruchs in diese Medienwelt steht im Verwaltungsbezirk Cauca im Südwesten Kolumbiens, wo Koka-Plantagen sprießen, wo Guerilleros und Paramilitärs bis heute um die Kontrolle kämpfen. Dort fand 2010 eine Konferenz zu indigenen Kommunikationskonzepten statt. Seitdem ist die Zahl der Berichterstatter*innen indigener Herkunft deutlich gestiegen. Ein Besuch in Santander de Quilichao.
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