Kein Fortschritt bei CineStar in Bamberg

Am 8. März fanden die Verhandlungen für das CineStar Bamberg in Nürnberg statt. Auch hier hatte der Arbeitgeber, ähnlich wie schon in Osnabrück und Dortmund, kein Angebot vorbereitet. Allerdings scheint der bisherige Streikdruck so groß zu sein, dass die Arbeitgeber einem Tarifvertrag nicht mehr ganz so ablehnend gegenüber stehen.

Sie argumentierten jedoch erneut für eine unternehmenserfolgsabhängige Entgeltregelung. Dies lehnte ver.di auch für Bamberg ab. Diskutiert wurden die Forderungen der Gewerkschaft, insbesondere über die Entgelthöhe und die Notwendigkeit, innerhalb der Laufzeit des Tarifvertrages den von ver.di geforderten Mindestlohn von 8,50 € zu erreichen. Die Arbeitgeber offerierten, bis Ende März ein Angebot vorzulegen, Details dazu gab es nicht. Damit habe diese Verhandlung keinerlei Auswirkungen auf die aktuellen Arbeitskampfaktivitäten, heißt es in der ver.di-Tarifinformation. „Gerade jetzt gilt: Druck machen, Tarifvertrag durchsetzen!“

 

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Wenn die Präsidentschaft von Donald Trump am 20. Januar beendet ist, bleiben für Journalist*innen, Medienunternehmen und Social-Media-Plattformen einige Fragen offen: Warum hat man Trump so lange nicht ernst genug genommen, die Wirkung seiner Anschuldigungen und Lügen unterschätzt und ihn ungestraft Regeln brechen lassen? „Bei Trump müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, meinte Dorothea Hahn beim Mediensalon.
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