Passauer Redakteure verzichten auf Gehalt

PASSAU. Bei der Passauer Neuen Presse (PNP) haben sich Geschäftsführerin Simone Tucci-Diekmann und der Betriebsrat auf einen „Beschäftigungspakt“ geeinigt: In den kommenden drei Jahren soll es nur zu einer „maßvollen Erhöhung der Löhne und Gehälter“ kommen, wobei Redakteure teilweise auf Gehaltserhöhungen verzichteten, um damit betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern.

Die Vereinbarung gilt bis Juni 2013. Die rund ein Dutzend Zeitverträge – der längste läuft bis ins Jahr 2010 hinein – stehen vor ihrer Verlängerung jedoch allesamt auf dem Prüfstand, wie der zukünftige Chefredakteur Ernst Fuchs gegenüber kress bestätigte. Der bisherige Chefredakteur Hans Schregelmann hat die Zeitung verlassen. Als Vize kommt laut kress der ehemalige PNP-Redakteur Werner Windpassinger zurück, der zur Zeit beim „Bistumsblatt“ arbeitet. Fuchs will „eine Art Newsdesk“ einrichten, in dem Bayernredaktion, Wirtschaftsredaktion sowie Politik- und Nachrichtenredaktion zusammengefasst werden sollen. Er setzt sich aus elf Redakteuren, einem Vertreter der Chefredaktion sowie einem Online-Redakteur zusammen. Ursprünglich wollte die PNP 6% ihrer Redakteure entlassen, was mit der Wirtschaftskrise begründet worden war.

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In Schwung bleiben dank „Radio Ginseng“

Die Arzneiwurzel gilt als bewährtes Tonikum, das Immunsystem zu stärken, den Stoffwechsel anzuregen, den Körper widerstandsfähiger gegen Stress und andere schädliche Einflüsse zu machen. Vor allem bei reiferen Jahrgängen soll Ginseng die mentale Leistungsfähigkeit stärken, Müdigkeit bekämpfen und Infekten vorbeugen. „Radio machen hält in Schwung – wie Ginseng“, heiß es bei „Radio Ginseng“, das aus dem Brandenburgischen sendet. Auch das Programm will wohltun und zielt vor allem auf geistige Fitness.
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Medienwirtschaft erholt sich langsam

Den statistischen Indizien nach erholt sich die Medienwirtschaft von den Pandemiefolgen. Die längerfristigen Trends bleiben allerdings ungebrochen: Die Auflagen der gedruckten Periodika schrumpfen, Video- und Audiostreaming verändern die Marktanteile zu ihren Gunsten und erzeugen offenbar auch andere Nutzungsgewohnheiten. Die Buchbranche hält sich stabil, wobei sich die Gewichte vom Laden- zum Onlineverkauf verschieben. Auch bei den Kinos sprießen neue Hoffnungen.
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„green motion“ in der Film- und TV-Branche

Ein breites Bündnis wesentlicher Branchenvertreter*innen des deutschen Film-, TV- und VoD-Marktes hat sich entschlossen, einen großen Teil ihrer Inhalte zukünftig klima- und ressourcenschonend herzustellen. Damit sollen in relevantem Maße CO2-Emmissionen vermieden werden. Im Arbeitskreis „Green Shooting“ wurden hierzu erstmals einheitliche ökologische Mindeststandards für nachhaltige Produktionen entwickelt und sich in einer Nachhaltigkeitsinitiative ab 1. Januar 2022 zu deren Einhaltung verpflichtet.
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Begegnung mit dem Datenschatten

Die Berliner Künstler*innen-Gruppe Laokoon hat mit #madetomeasure ein investigativ-künstlerisches Datenexperiment realisiert. Sie hat Szenen aus dem Leben einer realen Person rekonstruiert, indem sie deren Google-Suchen ausgewertet hat. Das Projektergebnis ist als Film und Website zu besichtigen. Bilanzierend erkennen die Macher, „welches mächtige Werkzeug“ es auch für Manipulatoren sein kann, mit IT massenhaft psychologische Profile zu erstellen.
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