Sozialplan bei Berner Zeitung

Bern. Bei der „Berner Zeitung“ („BZ“) konnte im März ein Sozialplan abgeschlossen werden. Er betrifft bisher 17 Angestellte. 12 von ihnen wurden gekündigt.Im November letzten Jahres hatte die Leitung der „BZ“ bekannt gegeben, dass die aufgrund rückgängiger Inserateinnahmen Sparmassnahmen, darunter auch Kündigungen, notwendig seien. Eine Verhandlungsdelegation bestehend aus je einem Vertreter von comedia – die Mediengewerkschaft und dem Schweizer Verband der Journalistinnen und Journalisten SVJ sowie zwei Arbeitnehmern ist es nach mehreren Verhandlungsrunden gelungen, eine Einigung mit der BZ-Leitung zu erzielen.

Der ausgehandelte Sozialplan liegt über den Mindestanforderungen gültiger Regelungen (GAV) und wurde von den Gewerkschaften als gut eingeschätzt. Die Redaktionsversammlung hat den Sozialplan einstimmig angenommen.


Comedia: presse@comedia.ch
SVJ: info@journalisten.ch

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

dpa: Streik führt zum Tarifergebnis

Die fünfte Tarifverhandlungsrunde für die rund 800 Beschäftigten der Deutsche Presse Agentur (dpa), ihrer Landesbüros und der Tochtergesellschaften im Newsroom endete am 27. März mit einem gemeinsamen Tarifergebnis von ver.di, dem DJV und der Deutschen Presse-Agentur GmbH (dpa).
mehr »

Gaza: Anhaltende Kritik am Zugangsverbot

Für die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) ist das seit Oktober 2023 geltende Zugangsverbot für internationale Journalist*innen zum Gazastreifen ein Gegenstand anhaltender Kritik. Auch deutsche Medien sind auf zensierte Informationen des israelischen Militärs und auf Zuarbeit vor Ort lebender Kolleg*innen angewiesen. Diese leben mit ihren Familien unter ständiger Lebensgefahr.
mehr »

EU will Urheberrecht besser schützen

Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat den sogenannten Voss-Bericht „Urheberrecht und generative künstliche Intelligenz – Chancen und Herausforderungen“ vorgelegt. Er sei, erklärt die IT-Rechts-Anwältin Lina Böcker bei urheber.info, eine „Zeitenwende für das Urheberrecht“.
mehr »

UCI gibt im Tarifkonflikt nach

Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die United Cinemas International (UCI) im Tarifkonflikt in der dritten Verhandlungsrunde auf ein umfassendes Tarifergebnis verständigt. „Damit sind weitere Streiks in den UCI-Kinos vorerst abgewendet“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn.
mehr »