Sozialplan bei Berner Zeitung

Bern. Bei der „Berner Zeitung“ („BZ“) konnte im März ein Sozialplan abgeschlossen werden. Er betrifft bisher 17 Angestellte. 12 von ihnen wurden gekündigt.Im November letzten Jahres hatte die Leitung der „BZ“ bekannt gegeben, dass die aufgrund rückgängiger Inserateinnahmen Sparmassnahmen, darunter auch Kündigungen, notwendig seien. Eine Verhandlungsdelegation bestehend aus je einem Vertreter von comedia – die Mediengewerkschaft und dem Schweizer Verband der Journalistinnen und Journalisten SVJ sowie zwei Arbeitnehmern ist es nach mehreren Verhandlungsrunden gelungen, eine Einigung mit der BZ-Leitung zu erzielen.

Der ausgehandelte Sozialplan liegt über den Mindestanforderungen gültiger Regelungen (GAV) und wurde von den Gewerkschaften als gut eingeschätzt. Die Redaktionsversammlung hat den Sozialplan einstimmig angenommen.


Comedia: presse@comedia.ch
SVJ: info@journalisten.ch

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Australische Medien müssen zahlen

Nach rund dreieinhalb Monaten ist das spektakuläre Verfahren gegen ursprünglich 36 Journalist*innen und Medienunternehmen in Australien beendet. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, gegen eine gerichtliche Nachrichtensperre im Prozess gegen den australischen Kardinal George Pell wegen Kindesmissbrauchs im Dezember 2018 verstoßen zu haben. Der Prozess gilt als einzigartig für ein demokratisches Land, weil er offenbart, wie eingeschränkt die Pressefreiheit in Australien weiterhin ist: durch Gesetze, die noch aus der britischen Kolonialzeit stammen. 
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In Belarus ging die Polizei heute mit landesweiten Razzien gegen Journalist*innen und Menschrechtsaktivist*innen vor. Auch die belarussische Journalistenvereinigung (BAJ) stand im Fokus der Behörden. „Es ist entsetzlich, mit welchen brutalen Methoden die belarussischen Behörden gegen Journalistinnen und Journalisten, Medien und Organisationen vorgehen, die deren Interessen vertreten. Wir stehen weiterhin solidarisch an der Seite unserer Partnergewerkschaft BAJ und aller verfolgten Medienschaffenden“, erklärte die Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di Monique Hofmann gegenüber M.
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Die British Broadcasting Corporation (BBC) in Großbritannien kämpft weiter mit ungewissen Zukunftsaussichten. Dabei geht es für den traditionsreichen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter in erster Linie um die ständig unter Beschuss stehende finanzielle Ausstattung. Die Einnahmen durch die Rundfunkgebühren sind eingebrochen. Gleichzeitig wird die BBC von rechtspopulistischer Konkurrenz eingekreist, während die Regierung weitere Einsparungen plant.
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