Thomson Reuters: 2,2 Prozent mehr ab 1. Juli

Am 12. März 2014 fanden die Tarifverhandlungen für die rund 130 Beschäftigten bei Reuters Editorial in Deutschland statt. Die Tarifkommission der Gewerkschaften DJV und ver.di konnte bereits in dieser ersten Runde eine Einigung mit der Chefredaktion erzielen.

Unter Vorgabe der Konzernleitung in New York, Gehaltserhöhungen erst ab 1. Juli zu zahlen, wurde vereinbart, dass die Tarifgehälter ab diesem Termin um 2,2 Prozent angehoben werden. Zusätzlich zu dieser linearen Anhebung gibt es leistungsbezogene Zulagen. Inklusive der Zulagen erhalten Beschäftigte insgesamt eine Gehaltserhöhung von drei bis sechs Prozent. Der Tarifabschluss gilt bis Ende März 2015. Die Verhandlungskommission würdigt die effektive Wirkung der Tarifeinigung bezogen auf volle zwölf Monate mit einem Volumen von etwa 2,5 Prozent Einkommenserhöhung. Der nominelle Anstieg aller Tarifgehälter ist sogar noch vorteilhafter und von Dauer, weil sie die Basis für die Tarifverhandlungen im kommenden Jahr erhöht.

nach oben

weiterlesen

Tarifabschluss bei der Deutschen Welle

Nach einer monatelangen Hängepartie mit zähen Verhandlungen konnte in der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Welle (DW) am Abend des 7. Oktober ein Abschluss über insgesamt 6,2 Prozent mehr Geld für 33 Monate erzielt werden. Nachdem die Verhandlungen in der fünften Runde gescheitert waren, kam es an den Standorten der DW in Bonn und Berlin zu Warnstreiks. Sie bewirkten offenbar, dass die Verhandlungen wiederaufgenommen wurden und nun zügig zu einem Ergebnis führten.
mehr »

Zeitungsbote gewinnt in zweiter Instanz

In den meisten Branchen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer nachts arbeitet, bekommt auch Nachtzuschläge. Oft ist das in Tarifverträgen geregelt. Eine Branche versucht - trotz klarer rechtlicher Vorgaben - sich drumherum zu mogeln und wortreich Sonderregelungen für sich zu reklamieren: Zeitungsverlage wie der Aschendorff Verlag (Westfälische Nachrichten) in Münster. Das lassen sich nicht alle Zeitungsboten gefallen. Einer klagte jetzt erfolgreich auf Nachzahlung.
mehr »

Weiterer Warnstreik bei Deutscher Welle 

Erneut kam es bei der Deutschen Welle zu einem Warnstreik, der zu Sendeausfällen im News-Bereich führte. Jeweils bis zu 100 Kolleg*innen waren an den Standorten Köln und Bonn beteiligt. Der Etat der Deutschen Welle steigt auch in 2022 garantiert, dennoch gibt es bisher kein konkretes Angebot der Intendanz der Deutschen Welle in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass Anfang Oktober weiterverhandelt wird.
mehr »

Engagierter Gewerkschafter und Philosoph

Dieter Brumm, geboren 1929 in Wentorf als Sohn einer bayerischen Beamtentochter und eines Hamburger Kaufmanns, ist am 21. August 2020 nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. 
mehr »