Jugendmedien-Event erstmals in Berlin

Zum ersten Mal organisierte die „Junge Presse – Verein Junger Medienmacher“ mit Sitz in Essen ihren Jugenmedien-Event in Berlin. Es war die 16. Veranstaltung dieser Art.

Foto: Christian von Polentz / transit
Foto: Christian von Polentz /
transit

Rund 350 Schüler, Studentinnen und Auszubildende besuchten vier Tage lang Workshops, Diskussionen und berichteten selbst über das Ereignis. Zum Auftakt am 29. August gab es die Medienmesse in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen, zu der auch Schulklassen eingeladen waren. Hier war die dju mit einem Infostand und einem Vortrag zu den Ausbildungswegen in den Journalismus vertreten.
Vom 24. bis 27. Oktober folgen die Jugendmedientage der „Jugendpresse Deutschland“, die ihre rund 500 Teilnehmer schon zum zweiten Mal nach Berlin einlädt. Denn sie will hier ihr zehnjähriges Bestehen feiern: 2003 schlossen sich bei einem Festakt in den Nordischen Botschaften zwei Jugendpresseverbände zusammen zur „Jugendpresse Deutschland – Bundesverband Junger Medienmacher“, die ihren Bundessitz in Berlin hat. Auch hier gibt es neben Workshops und Redaktionsbesuchen am 25. Oktober, in den ehemaligen Opernwerkstätten eine Medienmesse.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Das Netz hat ein SLOP-Problem

Künstliche Intelligenz verändert das Internet wie wir es kannten. KI dient als Beschleuniger von immer neuen Inhalten. Nicht immer entstehen auf diese Weise sinnvolle Inhalte. AI Slop, also digitaler Müll, flutet das Netz. Und KI geht nicht mehr weg. Denn KI-Modelle, finden sich inzwischen an allen möglichen und unmöglichen Stellen des privaten und beruflichen Lebens.
mehr »

Big Tech verändert TV und Streaming

Bei den Video-Streaming-Plattformen verteidigte YouTube im Jahr 2025 erfolgreich seine Führungsposition und erreicht 72 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen auf über 60 Prozent, dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video. Doch auch die Sender des ÖRR nutzen YouTube als Ausspielweg ihrer Inhalte. 
mehr »

Europas Machtprobe mit den Plattformen

Wegen mangelnder Transparenz bei Werbung und Nutzerkonten hat die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro gegen den Onlinedienst X verhängt. Mit dem Digital Services Act (DSA) will die EU das Netz demokratisch kontrollieren. Doch Verfahren gegen X, TikTok und Meta zeigen, wie schnell die angestrebte Regulierung zur politischen Auseinandersetzung wird.
mehr »

Gespräche aufnehmen: Was ist erlaubt?

"Ich lasse nun die Aufnahme mitlaufen.“ In Interviewsituationen am Telefon sind Tonaufnahmen unproblematisch, wenn die Beteiligten sich darauf verständigen. Unsicherheiten bestehen aber, wenn Gespräche heimlich aufgenommen wurden, beispielsweise von Informant*innen. Darf die Aufnahme veröffentlicht werden? Können die Informationen aus dem Gespräch verwendet werden?
mehr »