Freibrief erschien zum fünzigsten Mal

Der Freibrief ist nunmehr mit seiner fünfzigsten Nummer erschienen. 1990 in Köln – engagierte Freie des WDR beschließen: Es braucht eine eigenständige Information der Gewerkschaft für freie Journalistinnen und Journalisten.

Die Themen der ersten Ausgabe klingen noch heute irgendwie vertraut: Geld kommt zu spät, WDR contra Lokalradio-Freie, fehlende Honorare für Wiederholungen … Doch das Freibrief-Konzept hat sich grundsätzlich geändert. Derzeit erscheint der Freibrief vier Mal im Jahr mit jeweils vier Seiten. In der Mitte immer eine Doppelseite als Themenschwerpunkt – meist klar Service orientiert. In der Ausgabe 50 liegt der Focus auf den Steuern. Außerdem ging es in den vergangenen Ausgaben um Büro-Versicherung und Existenzgründung und in der 51 ist die Altersvorsorge das Service-Thema. Der in NRW produzierte Freibrief bietet heute bundesweit Infos für alle freiberuflichen Kunst- und Medienschaffenden. Er ist abrufbar unter www.freienseiten.de oder www.dju-nrw.de

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Verleger Ippen stoppt Bericht über Bild-Chef

Seit gestern steht der Vorwurf des Machtmissbrauchs bei Springer durch Bild-Chefredakteur Julian Reichelt erneut im Licht der Öffentlichkeit. Journalist*innen des Ippen-Verlages wollten nach wochenlanger Recherche über neue Erkenntnisse berichten. Verleger Dirk Ippen stoppte die Veröffentlichung. Das Team „Ippen Investigativ“ protestiert, da dies „allen Regeln der unabhängigen Berichterstattung“ widerspreche. Auch die dju in ver.di sieht Ippens Vorgehen kritisch. Reichelt wurde inzwischen von allen Aufgaben als Bild-Chef entbunden.
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