G20 Gipfel: dju hilft per WhatsApp

Im Vorfeld des G20-Gipfels hat die dju in ver.di gegenüber dem Innensenator und der Polizei in Hamburg ihre Erwartung deutlich gemacht, dass die Rechte von professionellen Medienschaffenden durch die Einsatzkräfte respektiert und ihnen die Zugänge ermöglicht werden, um der Öffentlichkeit Berichte vom G20-Gipfel in Hamburg zu ermöglichen. Aktuelle Informationen und Unterstützung erhalten Journalist_innen auch in der Whatsapp-Gruppe G20djuverdi.

Die dju erwartet, dass die dem Artikel 5 (Presse- und Informationsfreiheit) entsprechenden Rechte von den Einsatzkräften respektiert und ihrerseits durchgesetzt und der bundeseinheitliche Presseausweis als Legitimation für die professionelle journalistische Arbeit im öffentlichen Interesse anerkannt werden.

Sollte es dabei zu Problemen oder Einschränkungen kommen, können sich Mitglieder der dju in ver.di an die dju-Kolleginnen und –Kollegen vor Ort wenden. Außerdem können Informationen an den Twitter-Account der dju in ver.di oder in einer eigens eingerichteten WhatsApp-Gruppe G20djuverdi übermittelt werden.

Die Kontaktadressen der Kolleg_innen vor Ort sowie die genauen Details zur WhatsApp-Gruppe finden sich auf der Website der dju in ver.di.

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Presserat: Fahndung ist nicht Mediensache

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Beschwerdeausschuss-Sitzungen Mitte September 2017 wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex insgesamt neun öffentliche Rügen ausgesprochen. Auch Berichterstattung zum G20-Gipfel stand dabei auf dem Prüfstand.
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Zu wenig zum leben

Es gibt tarifliche Regelungen für Ausbildungsvergütungen, es gibt Empfehlungen und es gibt die Realität. Die prallen in der Medienbranche oft ziemlich krass aufeinander. Für Volontär_innen in Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen gibt es Tariflöhne – aber nicht alle Zeitungen und Zeitschriften folgen dem Tarif, sind entweder gar nicht in den Arbeitgeberverbänden Mitglied oder „OT”, also ohne Tarifbindung. In anderen Medienausbildungen sieht es ähnlich aus. Die Axel-Springer-Akademie formuliert es für künftige Journalisten­schü­ler_innen so: „Bei der Entscheidung sollten finanzielle Interessen nicht entscheidend sein.”
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Schon entdeckt? EJO

„Vor allem von Forschern erwarten wir, dass es Teil ihrer Jobbeschreibung sein sollte, in die (Fach-)Öffentlichkeit hineinzuwirken“, betont Journalismus-Professor Stephan Russ-Mohl, der das Europäische Journalisten-Observatorium EJO 2004 gründete, um „die Kluft zwischen der Medien-, Kommunikations- und Journalismusforschung und der Medienpraxis zu verringern“. Durch Beobachtung aktueller Trends in der Medienbranche in Europa und den USA sollte das Observatorium einen Beitrag zur Qualitätssicherung im Journalismus leisten. Die vielsprachige Website bietet differenziert-informative, aktuelle journalistische Beiträge wie etwa eine Analyse von Brexit-Kommentaren.
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Maus & Co feiern das ganze Jahr Geburtstag

Rund ein Dutzend Spartenkanäle haben ARD und ZDF seit 1984 lanciert, aber keiner war je so erfolgreich wie der Kinderkanal; in diesem Jahr wird der Kika zwanzig. Den eigentlichen Geburtstag am 1. Januar hat der Sender verstreichen lassen, denn gefeiert werden soll das ganze Jahr: mit zahlreichen Mitmach-Aktionen und Programmhighlights. Am 27. März wird ein Facebook-Auftritt für Eltern gestartet.
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